Keniareise 2016:  Seit dem  12. Januar  berichten wir laufend über unsere Erlebnisse

Unser Spendengepäck ist sortiert und gewogen-in drei Tagen starten wir Richtung Kenia!

Hier sind nun die Bilder von unserem ersten Rundgang durchs Dorf und kleinen Einblick auf das Marktgeschehen. Ein großes Hallo immer wieder, da uns viele Mensch...en von früheren Reisen kennen.
Es ist sehr heiß, um die 35 Grad. Der Hinflug mit Zwischenlandung auf Sansibar dauerte fast 12 Stunden.....Es gab erhebliche Probleme mit dem Zoll bei der Einreise, das 150 kg Gepäck, überwiegend Spenden, führte zu großen Diskussionen. Wir mußten schon telefonisch eine uns gut bekannte Schulleiterin einschalten, damit wir alles mit ins Hotel nehmen konnten.
Wolfgang Hülsbusch, der zum ersten Male dabei ist, ist ganz besonders beeindruckt von diesen heutigen Erlebnissen.
Herzliche Grüße aus Kenia senden Euch Birgit, Wolfgang und Bernd.

15.1.2016:

Heute waren wir wieder unterwegs.....haben eine Schreinerei besucht. Die Arbeiter erhalten von uns wie seit Jahren neue TShirts und Geld für ein besonderes Mittagessen. Den Spendern herzlichen Dank!

Danach ging es in die Marianaschule in Ukunda. In dieser Schule sind 400 Kinder auf engstem Raum untergebracht. Wir konnten mit einer großzügigen Spende helfen, die Situation zu verbessern....Diese Schule gehört seit vielen Jahren zu unseren Projekten, die wir unterstützen.

Es war wieder ein schöner heisser Tag, mit ganz vielen Erlebnissen!

Tag 3 und 4:

Wir haben, wie jedes Jahr, das Waisenhaus besucht und viele Kinder wiedererkannt. Heute, am Sonntag, besuchten wir eine uns seit vielen Jahren bekannte Familie. Wir konnten einige Spenden übergeben. Weiter ging es dann zum katholischen Gottesdienst, der für alle wieder sehr eindrucksvoll war.

19.01.2016: Besuch der Harambee Gardens School in Likoni

Ein erster Höhepunkt unserer Reise war heute der Besuch in dieser Schule. Mehrere Paten aus Dutschland hatten uns gebeten, die Familien der Patenkiner auch zu Hause zu besuchen. Spontan konnten wir dringend benötigte Matratzen kaufen und Geld für Lebensmittel überlassen.

Für alle Kinder in derSchule gab es aus unserem Spendenfonds jeweils 450 Bananen und gekochte Eier (eine Besonderheit in Kenia).

Beeindruckend sind immer wieder die Besuche in den Familien, bei denen man hautnah die Lebensbedingungen der Kenianer kennenlernt.

21.1.2016: In diesem Jahr konnten wir 5 neue Bänke für die Paparazischule organisieren. Aus diesem Grunde hatte die Schulleitung ein kleines Fest für uns organisiert. Mit Bananen, Getränken und Keksen war es für alle wieder ein sehr schöner Nachmittag. Es wurde gesungen und getanzt.... wir hatten ganz viel Spaß.

Impressionen aus Kenia: Dorf- und Marktbesuch, Gang zum Steinbruch und zum Strand

Am Sonntag haben wir nochmals eine Familie besucht um ihnen diverse Kinderkleidung zu bringen. Anschließend schauten wir bei zwei Gottesdienste verschiedener Glaubensrichtungen rein.

Die neue Woche begann mit einem gemeinsamen Lauf am frühen Morgen, verbunden mit interessanten Eindrücken.

 

Am letzten Freitagnachmittag waren wir zu einem kurzen Besuch bei der Peace Village Schule in Ukunda. Zum Wochenschluß wird an den kenianischen Schulen die Flagge eingezogen und gebetet.

Gleichzeitig haben wir uns mit den Lehrern und Schülern zum gemeinsamen Sport am Mittwochmorgen verabredet. Für die Kinder ist es immer eine besondere Freude, mit uns zusammen zu joggen incl. der anschließenden Gymnastik und mit unseren mitgebrachten Bällen zu spielen.

Zur Stärkung hatten wir für alle noch Kekse und Saft spendiert.

Für die Schule konnten wir eine Geldspende übergeben, damit für zunächst eine Woche das komplette Essen möglich ist.

Von den mitgebrachten Trikots von Euronics Nordkirchen waren die Kinder besonders begeistert.

Strandfest mit einigen Kindern und Lehrern der Harambee Gardens School

 

Auch in diesem Jahr haben wir wieder 25 Kinder und Lehrer der Schule zu einem Strandfest eingeladen.
Unser Verein hat die gesamten Kosten für den Transport, das Mittagessen, Getränke, Bananen und Kamelritt für alle übernommen. Wir hatten auch wieder viel Sandspielzeug für die Kleinen mitgebracht, für die Großen war die Luftmatratze der absolute Renner.
Die Freude unserer Gäste war riesig, denn die allermeisten Kinder kommen das ganze Jahr nicht hier an den Strand, der über 30 km von der Schule entfernt ist.
Es waren einige schöne gemeinsame Stunden! Gleichzeitig war es eine "Abschiedsveranstaltung" für Iris Graumann, die gestern wieder zurückgeflogen ist.
 

In jedem Jahr veranstaltet die Paparazischule in Ukunda am 2.2. ihr besonderes Schulfest.

 

Unser Verein hat die Veranstaltung gesponsort: Es gab zur Abwechslung ein Mittagessen mit Reis, Gemüse und Fleischeinlage, anschließend noch eine in Kenia übliche Torte für besondere Anlässe und natürlich Saft.

 

Eine kleine Akrobatengruppe war von uns organisiert worden. Auch die Eltern der Kinder waren eingeladen.

 

Zunächst haben die einzelnen Klassen Lieder und Tänze vorgetragen, dann wurden Reden gehalten. Die Feier dauerte über 4 Stunden, die Freude aller Teilnehmer ist auf den Fotos sicher gut zu erkennen.

 

Später tanzte dann "die gesamte Gesellschaft" über den Schulplatz--- die Begeisterung war grenzenlos.

 

Wir sind ausdrücklich gebeten worden, unseren Spendern ganz herzlich für diesen unvergeßlichen Nachmittag zu bedanken!!!

Zwei Tage nach dem Schulfest gab es nun auch ein Strandfest für die Paparazischule.


Die vielen Kinder wurden mit 3 Matatus transportiert. Wir haben Kinder und Lehrer zu einem schönen Tag eingeladen, bei dem herrlichen Wetter genossen alle einige unbeschwerte Stunden am breiten Strand hier in Diani.


Als dann noch Kamele auftauchten, gab es bei der Begeisterung kein Halten mehr. Alle Kinder und Lehrer durften eine Runde auf den Kamelen reiten.


Die Kleinsten hatten ganz besonders viel Spaß mit dem Sandspielzeug, für die Großen war die Luftmatratze der große Renner.Einige Künstler unter den Kindern modellierten dann auch noch tolle Tiere aus Sand.


Ein Gast unseres Hotels hatte mitbekommen, welche Aktionen wir hier so durchführen. Spontan spendete er uns 50 Euro. So konnten wir auch noch ein schönes Mittagessen "mit Fleischeinlage" am Strand organisieren.
Dankbar zogen die Kinder zu unserem Hotel und haben dort für den Sponsor Lieder gesungen und getanzt. Da spendeten andere Hotelgäste auch noch Bonbons und Luftballons.


Glücklich und überaus zufrieden, aber auch müde ging dieser tolle Strandtag zu Ende.

Wie seit vielen Jahren haben wir auch jetzt erneut eine mit uns befreundete Familie besucht. Aber nicht nur diese Familie freut sich auf uns.....die Nachbarkinder warten ebenfalls auf unser Kommen und sie wissen, es gibt für jeden ein Geschenk: TShirts, Kleider, Stofftiere, Schuhe, Kappen usw. Der Weg von dieser im Busch lebenden Familie zurück ins Dorf ist für uns immer ein besonderes Erlebnis.Unterwegs werden wir von vielen Kindern "verfolgt"....Gut, daß wir immer genügend Süßigkeiten für den Fall bei uns haben....

Ein Besuch im Busch

Wir haben einen sehr netten Kontakt mit einem Kellner im Hotel , dessen Familie weit entfernt von hier "im Busch" lebt. Sie wohnt im Bereich "Shimba Hills",ein großes Naturgebiet, nur zugänglich über holprige Wege. DAS war mal eine schwierige Aufgabe für unseren Taxifahrer...

Robert, den wir schon viele Jahre kennen und der unter der Woche hier in der "Staffunterkunft" wohnt, hatte uns eingeladen, mit ihm einen Tag zu verbringen.

Nach langer Anfahrtstrecke haben wir erstmal die Schule seiner Kinder besucht. Dort sind viele Schüler die ganze Woche untergebracht---und schlafen unter sehr einfachen Bedingungen. Spontan haben wir Geld für neue Matratzen in den Schlafräumen übergeben.

Er war stolz darauf, uns seine Wohnumgebung zu zeigen. Die Hütte liegt völlig abseits, kein Strom, kein fließendes Wasser. Abends dient eine Kerosinlampe für etwas Licht. Wasser haben wir mit ihm zusammen aus einem nahegelegenden kleinen Fluß geholt.

Für uns war extra ein Huhn geschlachtet worden, die Gastfreundschaft war wieder unglaublich. Es gab Ugali, das typische kenianische Essen, und vorher konnten wir im Busch Zuckerrohr schlagen und später essen.

Einige Fotos zeigen unsere imposanten Eindrücke von der Hin- und Rückfahrt.

Wir haben uns wieder einen Nachmittag Zeit genommen, die Harambee Gardens School erneut zu besuchen. Im Auftrag einiger deutscher Paten konnten wir vor Ort Familien mit Geld- und Sachspenden unterstützen.
Für eine Familie mit 6 Kindern konnten wir aus unserem Spendentopf die Kosten für den Anbau eines weiteren Zimmers finanzieren.
In einer Schreinerei haben wir ein Bettgestell kaufen können, dazu die nötigen Matratzen. Auch Schulbücher konnten wir organisieren, für "Ninas Klasse" gab es noch einen Jahreskalender.
Für das Schulpersonal hatten wir diverse Geschenke dabei.
Auf der Rückfahrt haben wir dann sogar noch ein "Tuktuk" mit BVB-Werbung gesehen.

Am vergangenen Samstagnachmittag besuchten wir zunächst eine Großfamilie, die wir beim morgendlichen Laufen kennengelernt hatten. Die Kinder waren uns schon von einer Schule bekannt.

Große Freude herrscht immer wieder beim Auspacken der Geschenke. Diesmal gab es neue Schuhe, Kleidung und Spielsachen. Kekse und Getränke hatten wir auch mitgebracht.

Anschließend haben wir uns mit dieser Familie und einigen Lehrern in einem sehr einfachen kenianischen Restaurant getroffen. Es gab für unsere Gäste Pommes Frites und Hähnchen-etwas ganz Besonderes in Kenia. Selbst der "Grillmeister" hatte großen Spaß an dieser Aktion.

Kostenpunkt dieses so außergewöhnlich schönen Nachmittages: für 50 Euro waren Erwachsene und Kinder rundherum satt und begeistert. In dem Preis waren auch die Mitnahmeportionen enthalten für die Kinder, die nicht mitkommen konnten.

Zitat einer Frau: "Seit Monaten habe ich nicht mehr so ein leckeres Essen bekommen!"

Neue Schule entdeckt - große Freude bereitet

Durch viele Zufälle haben wir bei unseren morgendlichen Joggingtouren eine neue Schule entdeckt.

 

Dabei kam es zu einem Wiedersehen mit Lehrerinnen, die wir vor drei Jahren in einer anderen Schule kennengelernt hatten.


Diese "Digital Junior School" hat keinerlei Unterstützung sondern existiert nur von den Beiträgen der Eltern.


Spontan haben wir uns zu einer "Bananenaktion" entschlossen, die dann ein paar Tage später stattfand. Wir erlebten eine ganz besondere Begeisterung! Sowas hatten die Kinder noch nicht erlebt....und dazu noch Getränke, Bisquits usw.


Zu unserer großen Überraschung hatten die Lehrer für uns eine typische Keniakleidung besorgt und uns geschenkt.
Es war ein sooooo fröhlicher Nachmittag mit Gesängen, Tänzen und gemeinsamen Spielen.


Abschließend besuchten wir nochmals eine Familie,in dem der Vater durch Kinderlähmung behindert ist.Er zeigte uns dann noch Schnitzer, die mit ihrer Arbeit versuchen, irgendwie etwas Geld zu verdienen.

Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung-Eindrücke beim Joggen

Fast jeden 2. Tag sind wir morgens verschiedene Strecken von jeweils 5-10 km gelaufen.

 

Dabei bekommt man den schönsten Eindruck vom kenianischen Leben. Hautnah erlebt man das morgendliche Erwachen-auf Wegen und auf dem Markt.

 

Diese Bilder sprechen für sich.....

 

Deutlich spüren wir die besondere Herzlichkeit der Menschen.

 

Einfach unglaublich was wir alles so gesehen und erlebt haben.

 

Aus diesen morgendlichen Begegnungen ergaben sich oftmals neue persönliche Kontakte, sei es zu Familien oder auch zu Schulen!

Große Abschiedsfeier in der Harambee-Schule

DAS war eine gelungene Überraschung für uns: Lehrer und Schüler hatten für uns eine große Verabschiedungsfeier organisiert.

 

 

 

Über 400 Kinder bereiteten uns mit Tänzen und Gesängen einen unvergeßlichen Nachmittag. Wir konnten uns mit Getränken,Keksen und kleinen Geschenken bedanken.

Die Trommler gaben ihr Bestes, die Tanzgruppe überraschte uns mit kenianische Tänzen, wo wir auch mitmachen mußten. Ein kleiner Tanzwettbewerb sorgte für zusätzliche Stimmung.

Mit Ansprachen und Gebeten unter freiem Himmel ging eine sehr emotionale Feier zu Ende!

Alle freuen sich auf ein Wiedersehen!

Weitere Abschlußbesuche, Augenklinik und Familien

In den letzten Tagen vor der Abreise gab es noch viel für uns in Kenia zu tun.

Wir konnten die in Nordkirchen gesammelten Brillen an das Augenzentrum von Kwale übergeben.

Von der Paparazischule, der Peace Village Schule sowie von der Digital Junior Schule mußten wir uns verabschieden.

Einige Familien in Notsituationen konnten wir finanziell unterstützen.

Von den interessanten Eindrücken haben wir noch einige Fotos beigefügt. Zum Beispiel trafen wir Zeugen Jehovas aus Skandinavien abseits von den üblichen Wegen-----ein Plakat rief auf, sich für die Wahlen im nächsten Jahr registrieren zu lassen------ein ganzer Schulbus wurde mit Süßigkeiten überrascht----4 Schüler trafen wir beim morgendlichen Laufen. Sie konnten nicht ihre Prüfungen schreiben, da sie die Examensgebühren nicht zahlen konnten. Spontan gingen wir mit ihnen zur Schule und konnten kurzfristig helfen-----Drei Witwen waren auf dem Weg zum Arzt und benötigten dringend etwas Geld------Wir besuchten das von Deutschen gegründete Projekt "Engel für Afrika" in Tiwi, ganz in der Nähe von Ukunda. Dort nahmen wir Kontakt mit der Leiterin auf und werden beim nächsten Besuch dieses Frauenprojekt unterstützen.

 

Viele Gottesdienste,  Affenliebe,  die Fähre Mombasa...  Auf Wiedersehen Kenia!

Wir haben nochmals mehrere Gottesdienste in Ukunda besucht, so vielfälig, so laut, so interessant.

Die Affen in unserem Hotel und überall wo wir hinkamen - hier unser schönstes Affenfoto.

Auf der Fahrt zum Flughafen Mombasa muß man die Fähre nutzen. Zigtausende Pendler sind hier täglich unterwegs und es ist immer ein besonderes Schauspiel.

Damit ging unsere Reise zu Ende.

Über 6 Wochen Land und Leute erlebt, spannende Abenteuer täglich, spontane Hilfe immer wieder geleistet, Freude bereitet, große Dankbarkeit verspürt.... Wir lieben dieses arme Land, diese freundlichen Menschen.

Es gibt einem viel, in Kenia zu helfen. Wir haben es gerne getan und uns gefreut, daß durch das hohe Spendenaufkommen und mit den 100 kg Sachspenden so oft geholfen werden konnte.

Danke an alle, die uns mit Spenden unterstützt haben. Jeder Euro und jedes gespende Teil ist in Kenia angekommen!

Jambo Kenya, wir kommen wieder !!!
 

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