Reisebericht zur Hilfsaktion in Kenia vom 05.01.-27.02.2022

24.01.2022: Kurzer Besuch in der Marianaschule.

Diese Schule war die erste, die wir vor 14 Jahren in Kenia kennengelernt haben. Man könnte sagen, hier fing alles an.

Vor zwei Jahren konnten wir einen kompletten Raum mit Computern versehen. Sie waren alle schon gebraucht, funktionieren aber auch heute noch tadellos.

In der „Kindergartenabteilung“ der Schule ging es gleich hoch her, es wurde für uns gesungen. Viele Kinder erkannten uns wieder.

Beim nächsten Besuch in ca. 10 Tagen sind auch Aktionen an der Marianaschule geplant.

 

Am Rande notiert: Zeit in Kenia

Für uns Europäer spielt Zeit eine ganz bedeutende Rolle. Nicht in Afrika….Es heißt hier „Pole Pole“, langsam langsam. Lange haben wir schon gebraucht, bis wir unseren „Partnern“ das Wort Pünktlichkeit näher beibringen konnten. War z.B. 14 Uhr Treffen vereinbart, konnte es auch 14.15 oder gar 14.30 werden. Taxifahrer Dan, der uns hier seit vielen Jahren stets begleitet, bekam einmal so richtig klare Worte von uns zu hören….seitdem ist er immer (!) pünktlich.

Wenn wir mit dem TukTuk Fahrer unterwegs sind, ist es egal, ob er 10 oder 30 Minuten auf uns warten muss.

Immer schön pole pole und Hakuna Matata (Mach Dir keine Sorgen oder auch „Alles wird gut“).

 

23.01.2022: Heute war ein Relaxtag angesagt. Daher noch einige Aufnahmen von der Umgebung der Schule, in dem das Medicalcamp am Donnerstag stattgefunden hat.

Für den kommenden Donnerstag ist schon das nächste Medicalcamp geplant. Es wird hier in Ukunda stattfinden. Drei große Schulen werden zusammengefasst und einige hundert Schüler werden untersucht, ebenso wieder auch die Lehrer und die Bewohner in der Umgebung.

22.01.22: Erneuter Besuch bei Familie Osman.

 

Wir kennen Osman, einen Holzschnitzer, seit vielen Jahren. In seinem Haus wohnen drei Familien.

 

Bei unserem letzten Besuch hatten wir beschlossen, 6 Matratzen zu kaufen. Bedingt durch die klimatischen Verhältnisse waren die bisherigen nicht mehr zu gebrauchen.

 

Unsere heutigen Fotos berichten vom Kauf der Matratzen auf dem Markt, Transport zum Haus und Eindrücke von den vielen Kindern aus der Nachbarschaft.

 

Zwei Hotelgäste haben uns begleitet und sich an den Kosten beteiligt. Vielen Dank an Martina und Ulrike.

 

Am Rande notiert: Mittlerweile interessieren sich zahlreiche Hotelgäste für unsere Aktionen. Einige wollen uns gerne begleiten, andere bieten spontan finanzielle Unterstützung an. Darüber freuen wir uns sehr.

 

 

21.01.22: Medicalcamps Teil 2.

Die Vorbereitungen für ein Medicalcamp erfordert viel Organisationstalent. Dabei können wir uns auf Dr. Bakari stets verlassen. Er sucht die Schulen aus, in dem das Camp stattfinden kann. Mit der Schulleitung bespricht er den Ablauf und weitere Einzelheiten. Mehrere Klassenräume werden zu Untersuchungszimmern umgestaltet, die Schulkinder, ihre Eltern sowie alle Bewohner des Dorfes werden eingeladen. Die gesamte Aktion von den Untersuchungen über Blutentnahme bis hin zu den Medikamenten wird von unserem Verein getragen und finanziert.

Oftmals werden bei Kindern Hautkrankheiten festgestellt. Andere „Patienten“ berichten von ihren gesundheitlichen Problemen und lassen sich beraten und behandeln. Für alle üblichen Krankheiten sind Arzneimittel direkt vorrätig und können mitgegeben werden.

Auf den folgenden Fotos sieht man, dass zunächst alle Besucher des Camps gewogen werden. Dann geht es zu den Einzelgesprächen mit einem Arzt, der eine „Diagnostikbeschreibung“ mitgibt. Einen haben wir fotografiert.

Beim gestrigen Camp hat es wieder einen Fall gegeben, bei dem eine Weiterbehandlung in einer Klinik erforderlich ist. Die dort entstehenden Kosten (in diesem speziellen Fall ca. 200 Euro) übernehmen wir auch von unserem Verein, wenn Dr. Bakari diese weitergehende Behandlung für dringend notwendig erklärt.

 

Am Rande notiert: Beachboys.

Wenn man zum ersten Male in Kenia ein Hotel Richtung Strand verlässt, lernt man die Beachboys sofort kennen. Das sind meistens junge Männer, die versuchen, Kontakt mit Touristen aufzunehmen. Es geht darum, zB Safaris oder Bootsfahrten zu vermitteln, Souvenirs zu verkaufen oder einfach auch nur zu betteln. Wer einen Strandgang unternehmen will, hat sofort einen „Bodyguard“ als Schatten. Natürlich geht es dabei um kleinere finanzielle Unterstützungen der Familie. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit sind viele „Beachboys“ hier aktiv.

20.01.2022: Heute war es soweit, unser erstes und wahrscheinlich auch größtes Medicalcamp dieser Reise konnte starten.

Wir haben uns ca. 50 km weiter ins Landesinnere bringen lassen. Dort war an einer Schule schon alles vorbereitet.

Hier, ganz abseits der touristischen Trampelpfade, wurden dann im Laufe des Tages ca. 600 Kinder der Schule, ein Teil ihrer Eltern und auch Einwohner der Hütten aus der gesamten Umgebung von mehreren Ärzten untersucht. Es wurden im Bedarfsfalle Blutproben entnommen, direkt ausgewertet, Blutzucker getestet, sehr intensiv wurde die Haut kontrolliert und allgemeine Fragen beantwortet. Die Ärzte und Helfer hatten viele Stunden zu tun. Gleichzeitig wurden sehr viele Medikamente verordnet und gleich mitgegeben.

 

Alle Kosten hat unser Verein übernommen.

 

Das ganze Prozedere konnten wir uns drei Stunden ansehen und waren begeistert. Begeistert über das Engagement von Dr. Bakari und seinem Team, aber auch über die Dankbarkeit unserer „Gäste“. Vielen konnte direkt geholfen werden, einige wurden zur weiteren Behandlung an ein Krankenhaus überwiesen.

Es gab unendlich viele Fotomotive, wir müssen die von uns ausgewählten Bilder auf mindestens zwei Berichte verteilen. Hier heute schon mal eine Auswahl:

Am Rande erwähnt: 90. Geburtstag.

An seinem runden Geburtstag haben wir einem persönlichen Freund und Förderer unseres Vereins eine besondere Überraschung zukommen lassen. Er hat ein eigens für ihn von zwei Schulklassen gesungenes Ständchen erhalten. Zusätzlich konnten wir einen Tisch mit zwei Bänken, versehen mit seinem Namenszug, an eine Schule übergeben. Über unseren zusätzlichen persönliche Anruf aus Kenia hat er sich besonders gefreut. Die Überraschungen sind uns gelungen!

Leider kann hier aus technischen Gründen nur zwei Fotos veröffentlich werden, die Videos leider nicht. Schade!

 

19.01.2022: Leider musste das geplante Medicalcamp aus organisatorischen Gründen ausfallen, es wurde auf morgen verlegt.

Wir haben heute dann den Baufortschritt des geplanten Klassenraumes in Gedenken an Wolfgang Hülsbusch besichtigt. Es ist schon erstaunlich: Letzte Woche Mittwoch Kostenvoranschlag bekommen, Auftrag erteilt, sofortiger Baubeginn. Fertigstellung in etwa 3-4 Wochen. Einweihung wenn wir noch hier sind.

 

 

Am Rande erwähnt: Affen in Kenia! Diese Tiere begegnen uns hier täglich immer wieder. Mal laufen sie an der Hauptstrasse entlang, zwischen den Hütten und Häusern, und ganz oft auch in unserer Hotelanlage. Sie gehören quasi mit zum Alltag, sind völlig harmlos. Wenn neue Gäste im Hotel sind erschrecken sie sich noch: Die Affen sitzen in den Bäumen, beobachten uns und wenn jemand ein Getränk oder Kuchen stehenlässt….kann das schon mal ganz schnell gehen und es ist weg. In der Hotelanlage ist die Security im Einsatz und versucht die Affen zu vertreiben. Im übrigen ist das Füttern von Affen gesetzlich sogar verboten, steht groß angeschlagen in unserer Hotelanlage.

18.01.2022: Ein paar Impressionen vom Tag. Morgen steht das erste große Medicalcamp auf dem Programm, es geht für viele Stunden weit entfernt von Ukunda in ein kleines Dorf. Deshalb war heute ein mehr oder weniger Ruhetag angesagt.

 

Am Rande erwähnt: Die Menschen in Kenia! Wer freundliche Menschen sucht, immer hilfsbereit,

lachen und voller Freude, wenn man sie anspricht oder auch nur anlächelt—der ist hier in Kenia richtig. Wirklich außergewöhnliche Erlebnisse mit den Einheimischen sind hier möglich. Seit ganz vielen Jahren erleben wir das durchgängig immer wieder, fast ohne Ausnahme. Anlächeln, „Jambo“ sagen und schon strahlen uns die Menschen hier an. Trotz ihrer wirtschaftlich schwierigen Lage bleiben sie stets freundlich. Man kommt mit ihnen sofort ins Gespräch. Unterhaltung über alle möglichen Themen jederzeit möglich. Und das schon morgens um 7 Uhr (da sind wir ja fast immer unterwegs) oder auch zu jeder anderen Tageszeit. Noch nie in all den Jahren haben wir ein negatives Erlebnis gehabt.

 

Das gilt auch für Birgit, die sehr oft alleine unterwegs war und ist.

17.01.2022: Ein Besuch in Gedenken an Heinz Zimmer! Er war bis zu seinem Tod vor wenigen Monaten Mitglied unseres Vereins. Auf seinen Wunsch hin wurde auf Blumen und Kränze bei seiner Beerdigung verzichtet und um Spenden für die Keniahilfe gebeten. Heute konnten wir mit einem Teil dieser Spendengelder Arbeitsgeräte für die Abteilung „Maurer“ in einer Berufsschule kaufen und übergeben.

 

Vielen Dank an die gesamte Familie Zimmer, besonders an Eva!

 

Am Rande erwähnt: Tuk-Tuk-Fahrten in Kenia. Das ist das auch für uns beliebteste Fortbewegungsmittel in diesem Land. Hunderte fahren davon von morgens früh bis zum späten Abend durch die Stadt. Es gibt keine Routen. Man winkt ihnen zu, sie halten an und bringen den Gast egal wohin er möchte. Die Fahrer haben uns schon in die entlegensten Gebiete gebracht, fahren stets sicher und sind sehr freundlich. Selbst Materialien, Obst, Gemüse, Matratzen, Hausrat – alles wird damit transportiert. Die Fahrt kostet für Einheimische umgerechnet ca. 25 Cent, für Touristen das doppelte.

16.01.2022: Was für eine Überraschung! Frau Ulrike Hand kennt uns schon seit einigen Jahren, hat auch bereits mehrere Hilfsaktionen hier begleitet. In diesem Jahr ist sie auch wieder in Ukunda und verbringt ihren Urlaub im Hotel.

 

Vor der Abreise hat sie in ihrem Kollegenkreis von unserem Verein berichtet und von ihren eigenen vor Ort Eindrücken erzählt. Das gesamte Personal von REWE Siersburg war begeistet und hat ihr 1.500 Euro als Spende zur Unterstützung mitgegeben. Nun wurde der Betrag überreicht. Wir werden damit noch mehr Projekte fördern können und Frau Hand wird dabei mit entscheiden, wo und wie wir diese Summe einsetzen werden!

 

Liebe Ulrike und liebe Mitarbeiter der REWE Siersburg: Wir bedanken uns ganz herzlich für diese außergewöhnliche Unterstützung! Du, liebe Ulrike, wirst hinterher den Kollegen und Kolleginnen anhand von Fotos und Berichten zeigen können, was wir gemeinsam erreichen konnten!

 

Asante Sana ins Saarland!

 

 

 

Am Rande erwähnt: Temperaturen in Kenia…..Hier sind die Temperaturen nachts eigentlich nie unter 25 Grad, tagsüber ab Sonnenaufgang (ca. 6.45 Uhr) sind es mindestens 30, oftmals auch 35 Grad! Schwimmen im Meer ist dann keine Erfrischung, vom Pool ganz zu schweigen….Diese Temperaturen halten nahezu über den gesamten Januar und Februar an. Besucher an der Küste müssen sich auf diese Hitze unbedingt einstellen. Sonnenbrandgefahr ist extrem!

15.01.: Auf Wunsch einer befreundeten Urlauberin haben wir die „Lucky Star Junior Academy“ besucht. Martina aus Magdeburg hat für die Kinder Bananen, Kekse und Saft spendiert. Zudem finanzierte sie zwei neue Matratzen für den „Mittagsschlaf“. Was für eine grosse Freude bei den kleinen Kindern!

 

Am Rande erwähnt: Touristen in Kenia! Die Touristen sind für Kenia eine ganz wichtige Einnahmequelle. Normalerweise ist um diese Zeit hier Hochsaison. Das Wetter ist absolut zuverlässig. Insbesondere aufgrund von Corona sind die Besucherzahlen ausländischer Touristen stark eingebrochen. Beispiel unser Hotel, das sehr zu empfehlende „Diani Sea Resort“. Es gab viele Jahre, da waren im Januar 250/300 Gäste hier im Haus. Jetzt sind es täglich zwischen 60 und 100….So ist es auch in den anderen Hotels. Folge: Nicht nur in den Hotels fehlen die Einnahmen, auch draußen die Straßenhändler, die Safariveranstalter, die Restaurants haben erheblich weniger Umsatz. Auch werden in solchen Situationen Mitarbeiter in Urlaub geschickt bzw. vorübergehend arbeitslos.

Die deutschen Touristen sind nach wie vor in der Überzahl, jedoch sind seit einigen Jahren auch Urlauber aus z.B. Polen, Tschechien und neuerdings auch Rumänien hier zu finden. Teilweise bleiben sie jedoch nur eine Woche oder 14 Tage.

 

14.01.22: Ein besonderer Tag mit Emotionen und Erinnerungen, mit interessanten Begegnungen und ganz viel Freude!

 

Wir haben die Harambee Garden School in Likoni, kurz vor Mombasa, besucht. Eine Lehrerin hat unseren Verein in den letzten 22 Monaten quasi hier vor Ort vertreten. In unserem Auftrag wurden verschiedene Hilfsaktionen für uns von ihr durchgeführt. Wir sind ihr außerordentlich dankbar.

 

Bei dem Besuch ging es u.a. darum, einige Patenkinder unserer Freunde mit Geschenken zu überraschen. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder diese Patenkinder an Bekannte und gute Freunde vermittelt. Näheres hierzu auch unter „Harambee Deutschland“.

 

Sehr gerne besuchen wir die Eltern der Patenkinder zu Hause, sozusagen „Kenia live“. Die Paten in Deutschland freuen sich natürlich, dann zu erfahren, wie es den Familien geht. Heute haben wir drei Familien besucht.

 

In der Schule selber konnten wir die einzelnen Klassen besuchen. Besonders emotional für uns natürlich der Besuch von „Ninas Klassenzimmer“. Dort hängt seit vielen Jahren das Foto unserer verstorbenen Tochter. Gleiches im „Lehrerzimmer“. Dies wurde im Rahmen einer Trauerfeier für meine verstorbene Mutter/Schwiegermutter Agnes Kersting gefliest.

 

Heute waren wir 7 Stunden unterwegs, morgen steht ein Relaxtag auf dem Programm.

 

Am Rande erwähnt: Das Einkommen der berufstätigen Kenianer liegt bei 100-250 Euro. Viele Dinge des täglichen Bedarfs, z.B. Handy, Kleidung usw. liegen preislich so hoch wie in Europa. Es ist hier ein Kampf ums Überleben, ganz besonders die Schulgebühren sorgen bei den vielen Kindern für große Probleme. Wir freuen uns sehr, dass unsere Unterstützung, Dank der vielen Spenden für unseren Verein, hier überall so gut ankommt. Und jeder Euro hilft hier, jeder gespendete Euro kommt hier garantiert an!

13.01.2022: Neuer Tag mit neuen Eindrücken. Frühmorgens ging es zu einer kleinen Tour durch die Umgebung des Marktes. Später war heute nur noch relaxen angesagt. Es war extrem heiß.

 

Eine erfreuliche Mitteilung: Heute ist schon mit den Bauarbeiten für den Klassenraum in Andenken an Wolfgang Hülsbusch begonnen worden. Die ersten Bilder liegen uns vor!

 

Ab heute gibt es bei unseren Berichten immer wieder mal eine kleine Ergänzung. Unter dem Motto „Am Rande erwähnt“ möchten wir von besonderen Erlebnissen berichten oder auch generelle Fragen beantworten..

 

Am Rande erwähnt: Corona in Kenia! Ein besonders im Vorfeld heikles Thema. Vor den Einkaufscentren oder beim Betreten eines Hotels wird immer Fieber gemessen und man muss sich die Hände desinfizieren. Maskentragen ist keine Pflicht. Hier im Hotel müssen Masken beim Betreten des Restaurants getragen werden, vergleichbar mit den Regeln in Deutschland. Alle Personen, die mit Touristen zu tun haben, sind hier mindestens zweimal geimpft.

12.01.2022: Die Vorbereitungen für ein besonderes Projekt laufen auf Hochtouren: Der Bau des Klassenraums in Erinnerung an Wolfgang Hülsbusch kann nun beginnen. Die Vertreter der Berufsschule übergaben uns die Bauzeichnung sowie den Kostenvoranschlag und wir haben zugestimmt. Fertigstellung in ca. 4 Wochen wurde garantiert und war eine Grundvoraussetzung für die Auftragsvergabe.

 

Später kam es zu einer ersten Besprechung mit Dr. Bakari, der uns wieder im BVB-Dress besuchte. Hier wurden die Pläne auch konkret. Mindestens zwei, wahrscheinlich aber drei Medicalcamps werden organisiert. Die weiteren Details klärt er ab.

 

Nur kurz war der Besuch bei einer uns seit Jahren bekannten Apothekerin. Sie wird sich um die Lieferung von medizinischem Material an eine Entbindungsstation im Ort kümmern. Wir haben das schon mehrmals gemacht. Diese Hilfsaktion ist dann auch immer sehr emotional und wir freuen uns darauf.

11.01.2022: Wichtigster Programmpunkt war eine Besprechung in der Berufsschule hier in Ukunda.

 

Wir planen den Bau einer großen Schulklasse in Gedenken an Wolfgang Hülsbusch. Die Pläne wurden in Auftrag gegeben, Kostenvoranschlag wird umgehend erstellt. Baubeginn schon in wenigen Tagen geplant. Fertigstellung auf jeden Fall vor unserer Abreise. Dann ist auch eine große Einweihungsfeier vorgesehen.

 

Ganz große Freude bei einer Schreinerei. Traditionell besuchen wir diesen kleinen Betrieb schon seit vielen Jahren gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes. Aus Spenden des FC Nordkirchen sowie der Fa. Bomholt erhalten die Mitarbeiter Trikots bzw. T-Shirts. Sie wussten nicht, dass wir heute kommen. Erfreulich für uns, dass einige Arbeiter Trikots trugen, die wir ihnen vor drei Jahren geschenkt haben. Was für eine Dankbarkeit! Eine Nordkirchener Familie, die beruflich mit dem Schreinerhandwerk zu tun hat, hatte uns eine finanzielle Spende speziell für diese Werkstatt mitgegeben. Auch die konnten wir heute übergeben.

 

 

10.01.2022: Auf dem Programm des heutigen Tages standen u.a. mehrere Besuche. An der Digitalschule, die wir schon viele Jahre unterstützen, wurden wir begeistert empfangen. Wir werden an dieser Schule die bisherige "Behelfsküche" neu gestalten. Kostenvoranschlag wird erstellt, Fertigstellung dann baldmöglichst.
Weiter ging es zu mehreren Familien. Auch hier war die Freude, sich nach zwei Jahren wiederzusehen, sehr sehr groß.
9.1.2022: Was für ein Tag......Kenia am Sonntagmorgen....wir waren unterwegs und haben interessante Eindrücke bekommen....Was für schöne Erlebnisse. Wir sind wieder da.....unsere zweite Heimat hat uns wieder!
Der Wasserträger arbeitet 10 Stunden am Tag für 8 Euro, wir haben ihn unterstützt....die Abfalltrennung funktioniert, mehr oder weniger...wir konnten eine Familie zum Frühstück in einem kenianischen Imbiss einladen....die Vorbereitungen für den Gottesdienst laufen.....3 Kinder auf einem Fahrrad unterwegs....

Das sind die Fotos vom gestrigen Tag. Besprechung mit dem Schreiner, Treffen mit einem Lehrer, Gang über den Markt in Ukunda. 

Unsere technischen Probleme sind behoben ! Hier die Fotos vom ersten Tag:

 

Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel war wieder sehr interessant. Unser Spendengepäck ist ausgepackt und gut sortiert im "Spendenzimmer" untergebracht!

8.1.2022: Heute hatten wir zunächst einen Termin mit einem Schreiner. Er wird Schulbänke für uns herstellen. Sie werden entsprechend den Wünschen einiger unserer Unterstützer mit deren Namen versehen. Der Auftrag ist erteilt, er fängt sofort mit seiner Arbeit an.

Nach diesem Meeting haben wir mit einem Lehrer besprochen, wie wir ihn unterstützen können. Die Schule ist aufgelöst worden, er ist arbeitslos. Wir kennen ihn schon viele Jahre. Er hatte sich auch einen gebrauchten Laptop gewünscht. Den Wunsch konnten wir ihm erfüllen, weil wir den in unserem Spendengepäck hatten.

Weiter ging es zum "Kwale Eye Center". Wie in den Vorjahren konnten wir nicht nur gebrauchte, sondern auch über 100 neue Gestelle von "Apollo Optik" übergeben.

Zu unserem größten Bedauern können wir auch die Fotos vom heutigen Tage aufgrund eines technischen Problems noch nicht hier veröffentlichen. Wir sind sehr optimistisch, dass wir das Problem ganz bald lösen können.

Dann werden wir die fehlenden Bilder von heute und gestern sofort hier einsetzen!

 

 

 

7.01.2022: Nach dem überaus stressigen gestrigen Tag war heute totales Relaxen am Pool sowie am Strand angesagt.

Wir haben uns bei den Hoteleigentümern für die Unterstützung bedankt. Erneut hat uns die Familie Kampa ein Familienzimmer zur Verfügung gestellt. In dem separaten Zimmer können wir das Spendengepäck aufbewahren. Das wurde heute sortiert und so sieht es nun wie in einem Kaufhaus in diesem Zimmer aus.

Auch gab es heute viele Kontakte übers Handy per Telefonat oder WhattsApp. Morgen werden bereits vier Termine stattfinden, bei dem so einiges besprochen werden soll. Was wird benötigt, was können wir tun, wie können wir helfen….

Am Montag ist ein längeres Meeting mit der Berufsschule terminiert.. Hier möchten wir insbesondere im Sinne von Wolfgang Hülsbusch einiges auf den Weg bringen. Gerade diese Schule war ein Herzensanliegen von ihm.

Leider gibt es noch ein technisches Problem mit der Bilderübertragung. Wir hoffen, das ganz schnell lösen zu können.

06.01.2022: Wir sind nach einigen Problemen und Schwierigkeiten am Flughafen Mombasa heute früh in Kenia gelandet. Die insgesamt 12 Koffer konnten wir mit Mühe durch den Zoll bringen. 

Das Wetter ist wie immer sonnig, über 30 Grad heiß. Heute stand das Relaxen auf dem Programm, während des Fluges haben wir fast gar nicht schlafen können.

Zwei Stunden Zeitunterschied sind auch noch zu verkraften.

Wir senden herzliche Grüße nach Deutschland und melden uns morgen wieder!

Pressebericht vom 27.12.2021:

 

Nordkirchen. Nun ist es endlich wieder soweit: Nach zwei Jahren werden Bernd und Birgit Kersting für den von ihnen gegründeten gemeinnützigen Verein Keniahilfe Nordkirchen e.V. wieder in das ostafrikanische Land fliegen.

 

Nachdem aufgrund der Coronavorschriften in diesem Jahr kein Besuch möglich war, sind nun ab 6. Januar für 8 Wochen große Hilfsaktionen in Afrika geplant.

 

Im Vorfeld gab es viele organisatorische Dinge zu regeln. Condor, die über die letzten Jahre dem Verein kostenlos Spendengepäck genehmigt hatte, hatte ihre Flüge nach Kenia eingestellt. Nun mußte mit Eurowings verhandelt werden. Diese Fluggesellschaft hat die Aktivitäten der Keniahilfe überprüft und war vom Engagement der Nordkirchener begeistert. Sie wird nun auch 100 kg kostenlos an Spendengepäck transportieren.

 

Dabei handelt es sich insbesondere um Kleidung, Sportartikel, Spielsachen, Handys und auch medizinische Hilfsgüter. Aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung in Kenia konnte das Ehepaar Kersting die gespendeten Artikel entsprechend sortieren.

 

Birgit Kersting als Vereinsvorsitzende berichtete unserer Redaktion von überwältigenden Geldspenden in den letzten zwei Jahren. Große Einzelspenden sind eingegangen, teilweise auch von Sponsoren aus anderen Bundesländern und aus der Schweiz. Viele Spender unterstützen den Verein auch durch monatliche Zahlungen oder durch wiederkehrende jährliche Einmalzahlungen.

 

Auf dem Programm in Kenia stehen mehrere Hilfsaktionen insbesondere an Schulen, die bereits seit Jahren dauerhaft und nachhaltig unterstützt werden. Krankenhäuser, Entbindungsstationen und Waisenhäuser gehören zu den vom Verein geförderten Objekten. Mehrere Medicalcamps sind wieder geplant. Dabei werden die Einwohner von auch abseits gelegene Dörfern von einem Ärzteteam kostenlos untersucht und behandelt. Alle anfallenden Kosten übernimmt der Nordkirchener Verein.

 

Natürlich ist auch die Pandemie in Kenia allgegenwärtig. Zwei Ärzte aus Chemnitz, die mit den Kerstings befreundet sind, waren erst vor kurzem in der Nähe von Mombasa. Sie haben dem Verein von ihren Eindrücken berichtet und Verhaltenstips gegeben. Mit Beachtung der bekannten Vorsichtsmaßnahmen „AAA“ und aufgrund der klimatischen Verhältnisse (in Kenia ist es im Januar/Februar stets mindestens 30 Grad Celsius) sei der Aufenthalt durchaus zu verantworten.

 

Wie in den Vorjahren werden Bernd und Birgit Kersting wieder nahezu täglich auf der Vereinshomepage www.Keniahilfe-Nordkirchen.de von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in Wort und Bild berichten.

 

Wer die Hilfsaktion noch finanziell unterstützen möchte, kann dies durch Überweisung auf das Spendenkonto DE93 4006 9716 0324 5054 00 bei der Volksbank Nordkirchen tun.

 

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