Reisebericht zur Hilfsaktion in Kenia vom 05.01.-27.02.2022

 

26.02.2022: Noch ein interessanter letzter Programmpunkt – Halbmarathon in Kenia!

 

Wir haben durch Zufall erfahren, dass es im Ort einen Halbmarathonlauf gibt.

 

Da der Start um 6 Uhr morgens war, mussten wir 5.15 Uhr aufstehen, sind dann mit einem TukTuk im Stockdunklen zum Startpunkt gefahren und haben uns dort das ganze „Drumherum“ mit großem Interesse angesehen.

 

Als ehemalige Halbmarathonläufer war es für uns interessant, wie hier in Kenia die Startvorbereitungen abliefen. Ganz locker und entspannt, sehr unkonventionell, wurde gestartet. Der Straßenverkehr lief ganz normal weiter, von Streckenposten war nichts zu sehen. Die Autofahrer nahmen etwas Rücksicht auf die 150 Läufer.

 

Den Sieger haben wir schon vor dem Start ermitteln und treffen können, Es war ganz offensichtlich, wer das Rennen gewinnen wird. Ein Profi aus dem Norden Kenias. Im Gespräch mit ihm beim Aufwärmen erzählte er uns von seiner geplanten Zeit: 63 Minuten.

 

Bereits nach zwei Kilometern war er klar und uneinholbar in Führung.

 

Wir konnten an einer Wasserstation mithelfen und hatten viel Spaß an diesem letzten Tag. So früh waren wir noch nie unterwegs in Kenia…..

 

25.02.2022: Time to say Good bye

 

Übermorgen ist es soweit….Mehr als 7 Wochen waren wir in Ukunda, nun geht es bald zurück.

 

Hier noch ein paar Fotos von den Eindrücken der letzten Tage.

 

 

 Ein besonderes Dankeschön an den FC Nordkirchen

 

 

Seit vielen Jahren werden wir immer wieder vom FC Nordkirchen mit Trikots usw. unterstützt.

 

Diese nehmen wir dann mit nach Kenia, dort sind sie sehr begehrt.

 

Wir möchten uns heute an dieser Stelle ganz besonders bei diesem Verein bedanken. Dieser Dank geht insbesondere an den Vorsitzenden der Fußballabteilung, David Handrup.

 

Lieber David, vielen Dank für Dein Engagement für unsere Hilfsaktionen in Kenia!

 

Hier ein kleiner Ausschnitt von gespendeten Trikots, die wir in den letzten 7 Wochen verteilen konnten:

 

 

23.02.2022: Ein schönes Fest an der Marianaschule

 

Diese Schule war die Erste, die wir in Kenia überhaupt kennengelernt haben-damit fing eigentlich alles an.

 

Wie in jedem Jahr konnten wir auch jetzt wieder durch den Kauf eines technischen Gerätes für den Erweiterungsbau mit einer größeren Spende helfen.

 

Die über 500 Schüler freuten sich sehr, als wir, begleitet von Freunden aus dem Hotel, zu einer kleinen Feier ankamen. In einem separaten TukTuk konnten wir die 600 Bananen und Kekse (10 Kartons!) mitbringen.

 

Von der Schulleiterin, die übrigens immer noch die gleiche ist wie vor 14 Jahren, war einiges vorbereitet.

 

Zunächst wurden auch für die mitgekommenen Gäste alle Klassenräume besucht, jedesmal wurde ein Lied vorgetragen. Wir waren wieder sehr beeindruckt von der Freundlichkeit angesichts der schwierigen Situation in den recht dunklen und kleinen Klassenräumen.

 

Eine Schulklasse hatte für die deutschen Gäste Lieder und Gedichte vorbereitet, wir waren alle begeistert.

 

Dann wurde eine extra beschriftete Torte ( das ist hier in Kenia bei ganz besonderen Anlässen üblich) von uns angeschnitten und an diese Klasse verteilt. Was für eine Freude bei allen Beteiligten.

 

 

 

22.02.2022: Besuch der „Shine Yetu School“

 

Von zwei befreundeten Ärzten aus Deutschland hatten wir von dieser Schule erfahren. Dort werden insbesondere Patenkinder einer deutschen Organisation betreut. Einige Kinder kennen wir von der Peace-Village-School, die jedoch mittlerweile geschlossen worden ist.

 

Wir haben uns das Projekt angeschaut und waren über die gute Betreuung und Unterbringung ganz überrascht.

 

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21.02.2022: Besuch in „Ediths Schneiderei“

 

Edith aus der Schweiz hat hier in Ukunda schon seit vielen Jahren eine Schneiderei. Insbesondere alleinstehende Mütter finden dort eine Beschäftigung.

 

Alle Stofftaschen usw. sind Unikate.

 

Wir werden für einen „Kenianischen Markt“ in Nordkirchen viele Artikel mitnehmen!

20.02.2022: Strandfest mit einem Waisenhaus

 

„Gladys Waisenhaus“ haben wir vor zwei Jahren kennengelernt. Hier werden viele Kinder betreut.

 

2020 haben wir mit Matratzen und Schränken unterstützt, in diesem Jahr

wurden von unserem Verein die Mietzahlungen für die nächsten 6 Monate übernommen.

 

Alle Waisenkinder sowie auch die „Nachbarkinder“ wurden zu einem „Nachmittag am Strand“ eingeladen. Das hatte es noch nicht gegeben. Man kann sich kaum vorstellen, wie begeistert die sonst in sehr einfachen Verhältnissen lebenden Kinder waren. Für Essen und Trinken war gesorgt worden, außerdem stand, für alle zum ersten Male, ein Kamelritt auf dem Programm.

 

Das Austoben im über 30 Grad warmen Indischen Ozean war das ganz große Highlight dieses für die Kinder sicherlich unvergesslichen Nachmittags.

 

Wir werden so einen Strandnachmittag gerne im nächsten Jahr wiederholen, das Projekt soll auf jeden Fall weiter von unserem Verein gefördert werden.

 

Ein herzliches Dankeschön an Jürgen und Otto, zwei Hotelgäste aus Deutschland. Sie haben uns an diesem Tag ganz besonders tatkräftig unterstützt.

 

18.02.2022: Deutschkurs finanziert!

 

Wie in fast jedem Jahr konnten wir auch jetzt wieder einen Deutschkurs finanzieren. Wir kennen Mohamed Said schon seit langer Zeit, er arbeitet hier im Hotel. Durch einen Deutschkurs steigen seine Aufstiegschancen ernorm, er ist sehr engagiert und wissbegierig.

 

Im Büro der Sprachschule haben wir alles geregelt und mit viel Elan beginnt ab 1. März der Unterricht !

17.02.2022: Unser drittes Medicalcamp!

 

Wir sind sehr glücklich, dass wir aufgrund von Sonderspenden ein weiteres, aber nun auch letztes Medicalcamp durchführen konnten.

 

Zusammen mit Dr. Bakari und seinem Team fand dieses dritte Medicalcamp einige Kilometer außerhalb von Ukunda statt, wir waren einige Stunden dabei.

 

Wieder wurden alle Schüler einer großen Schule, aber auch ihre Eltern sowie die in der Umgebung wohnenden Familien vom Ärzteteam untersucht. Erneut konnten wir alle Kosten übernehmen, ebenso für notwendige Blutuntersuchungen und für Medikamente.

 

Auch in den nächsten Monaten werden diese Medicalcamps angeboten Entsprechende Vereinbarungen wurden mit Dr. Bakari und seinen Mitarbeitern schon jetzt abgesprochen.

 

16.02.2022: Weitere Fotos von "Wolfgangs Schulklasse"

 15.02.22: Wolfgangs Schulklasse wird eröffnet!

 

Jetzt war es endlich so weit: Vor 5 Wochen geplant und in Auftrag gegeben, nun konnte eine neu gebauter Klassenraum feierlich eröffnet werden.

 

500 Schüler/Studenten mit ihren Lehrern und allen Angestellten der Berufsschule hatten sich mit uns versammelt.

 

Bei 35 Grad wurden wir vom Direktor herzlich begrüßt. Mehrere Ansprachen wurden gehalten, auch von Vertretern der Stadtverwaltung und natürlich auch von uns. Die kenianische Flagge wurde feierlich gehisst, Nationalhymne wurde gesungen und es gab einige Vorführungen. Wir hatten zudem noch eine Akrobatengruppe zur Feier des Tages organisiert.

 

Später wurde ein Baum von uns gepflanzt, dann konnten wir die Bänder zum Klassenraum durchschneiden und mit viel Applaus und besonders guter Stimmung gingen die Lehrer mit uns in das neue Zimmer.

 

Wir hatten für alle, also insgesamt für über 600 Personen, ein Mittagessen organisiert! Es gab Reis mit Fleischeinlage. Was für eine unglaubliche Freude und immer wieder das „Asante Sana“, vielen Dank.

 

Hierzu und zum folgenden Text gibt es morgen weitere Fotos!

 

Gemeinsam mit den Lehrern haben wir in „Wolfgangs Zimmer“ zu Mittag gegessen und uns gut über weitere Aktionen im nächsten Jahr unterhalten.

 

Alle, auch wir, waren rundherum begeistert von dieser Feier!

 

Für den neuerbauten Klassenraum hatten wir einige Stühle und einen Tisch mitgebracht. Die Stühle waren mit den Namen einiger besonderer Spender unserer Aktion beschriftet. Der Tisch war mit “MGV Harmonie 100“ zum Jubiläumsjahr des Gesangvereins versehen und ein besonderer Dank an alle Sänger für ihre großzügige Unterstützung der Keniahilfe!

 

14.02.2022: Heute ist Valentinstag - Wir pausieren!

 

13.02.2022: Besuch im Childrens Village

 

Wie jedes Jahr stand auch jetzt wieder ein Besuch im Waisenhaus „Childrens Village“ auf dem Programm. Seit über 10 Jahren verfolgen wir dort die Entwicklung. Immer wieder werden insbesondere Findelkinder hier aufgenommen, die von der Polizei dort abgegeben werden. Einige Kinder, die wir von Anfang an kennen, sind mittlerweile adoptiert worden.

 

Die Leiterin der Anlage hat sich sehr gefreut, uns nach zwei Jahren wiederzusehen. Wir konnten mit einer Spende auch dieses Waisenhaus unterstützen.

 

 

 

 

 

12.02.2022: Im Steinbruch

 

Wir haben, ganz abseits der normalen Strecke, einen Steinbruch entdeckt. Heute waren wir dort und konnten die sehr schwer arbeitenden Männer und eine dort wohnende Familie mit Getränken, insb. Milch, und Brot versorgen. Außerdem verteilten wir noch aus unserer Spendensammlung Kleidung.

 

 

Der Tagesverdienst für diese harte körperliche Arbeit, in dieser Hitze, bei vollem Sonnenschein, 40 Grad Temperatur….Arbeitszeit von 8 bis 16 Uhr….beträgt umgerechnet 4-5 Euro!

 

 

 

11.02.2022: Teil 2 zum gestrigen Bericht

 

Wir möchten noch einige Fotos von der gestrigen „Stühleaktion“ zeigen.

 

Dabei geht es u.a. um einen Klassenraum für die älteren Schüler oder auch um das „Lehrerzimmer“. Dort sind Renovierungsarbeiten dringend angesagt, wir werden die Schule unterstützen.

 

Weitere Bilder sind insbesondere in der Klasse der jüngeren Kinder entstanden.

Einige Bilder lassen erkennen, in welchem Zustand der Weg bis zur Schule und wie die Umgebung aussieht. Die Kinder müssen bis zu 4 km zur Schule gehen. Nur ganz langsam konnten wir mit unserem Fahrer die Strecke schaffen. Bis zur nächsten Stadt sind es ca. 30 km.

 

 

Am Rande erwähnt: Was verdienen Lehrer in Kenia, wo liegt der Unterschied zwischen staatliche und privaten Schulen?

 

Es gibt zwischen den staatlichen und privaten Schulen große Unterschiede bei den Gehältern. Nach unseren Erfahrungen liegen die monatlichen Bezüge zwischen 120 und 250 Euro.

Die staatlichen Schulen, von denen es viel zu wenige gibt, sind sehr schlecht ausgestattet. Eine Klassenstärke von 70 Kindern ist durchaus normal.

Bei den privaten Schulen werden die Kinder von früh morgens bis gegen 16/17 Uhr betreut incl. Verpflegung.

 

10.02.2022: 400 Stühle für eine Schule gespendet!

 

Teil 1:

 

Beim Medicalcamp vor einigen Wochen haben wir eine Schule weit außerhalb,vollkommen abseits gelegen, kennengelernt.

 

400 Schüler folgten dem Unterricht in ihren Klassenräumen auf dem Boden sitzend…. Das hat uns sehr bewegt und wir wollten helfen, dass die Kinder zumindest auf Stühlen sitzen können. Immerhin bestehen hier die Klassengrößen aus bis zu 70 Kindern!

 

Aufgrund der vielen Spenden konnten wir den Wunsch erfüllen und haben die Lieferung von 400 Stühlen bei einem Geschäft in Mombasa organisiert.

 

Nun waren wir zur „Einweihung“ eingeladen.

 

Bei der großen Feier an der Schule beteiligten sich auch einige Eltern der Kinder. Es gab sehr schöne Gesangs- und Tanzvorträge, Gedichte wurden vorgetragen und selbst der Bürgermeister war erschienen. Alle haben sich herzlichst für unsere Aktion bedankt.

 

Wir brachten Getränke, Kekse und die obligatorischen Bananen mit.

 

Schon vorgestern mussten wir die 500 Bananen hier bei einem Händler ordern. Jan Hattebuer aus Südkirchen hatte unseren Reisebericht im Internet verfolgt und spontan 1000 Bananen „gespendet“. Vielen Dank dafür!

 

 

In einem weiteren Bericht morgen folgen weitere Infos zu dieser besonderen Aktion.

09.02.2022: „Einweihung“ der neuen Küche in der Digitalschule

 

Heute war es soweit: Auf Wunsch der Schule wurde die alte Verbretterung der Küche durch stabile Wellblechplatten ersetzt.

 

Anlässlich der Fertigstellung gab es ein spezielles Mittagessen. Reis, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und etwas Fleisch, all das war ein Festmahl für die Kinder.

 

Ein besonderes Anliegen war uns, ein Dankeschön an die Köchinnen auszusprechen. Kleine Geschenke, insbesondere Kleidung, wurden überreicht.

 

Die Kinder hatten Gedichte und kleine Vorträge für uns eingeübt.

 

Luftballons und Spiele für alle sorgten für viel Spaß, Kekse und Saft durften natürlich auch nicht fehlen.

 

08.02.2022: Unser Partner Eurowings

Heute möchten wir an dieser Stelle über Eurowings Discover schreiben.

 

Diese Fluggesellschaft hat uns erstmals nach Afrika geflogen. Mit fast neuen Maschinen und einer komfortablen Ausstattung war der lange Flug gut zu „überstehen“. Der freundliche Service an Bord ließ dann die 8:30 Stunden wortwörtlich „wie im Fluge“ vergehen! Sehr empfehlenswert!

 

Im Vorfeld hat es mehrere Gespräche und Mailverkehr zwischen Eurowings Discover und unserem Verein gegeben. Wir sind mit unserer Bitte, kostenlos Spendengepäck zu transportieren, bei Eurowings Discover auf offene Ohren gestossen. Durch ausführliche Informationen, z.B. über die Homepage, zu unseren schon jahrelangen Hilfsaktionen haben sich die Verantwortlichen der Fluggesellschaft schon sehr früh entschlossen, uns zu helfen.

 

Sie waren und sind von unserer humanitären Leistung überzeugt. Ganz unbürokratisch gab es „grünes Licht“ und wir konnten rechtzeitig planen.

 

Nun haben wir in Ukunda ein Projekt entdeckt: Es werden von arbeitslosen alleinstehenden Frauen bzw. auch von behinderten jungen Menschen unter Leitung einer Schweizerin Stofftaschen in einer Schneiderei hergestellt. Alles Unikate und sehr schön. Diese möchten wir gerne mit nach Deutschland nehmen und verkaufen. Der Erlös geht an dieses interessante Projekt. Jetzt hat sich Eurowings Discover bereit erklärt, uns für den Rückflug zum Transport dieser Produkte einen zusätzlichen Koffer mit 20 kg zu genehmigen. Wir sind begeistert!

 

Abschließend möchten wir uns nochmals bei „Eurowings Discover“ für das Entgegenkommen, für die professionelle Abwicklung der Spendengepäckgenehmigung und für den guten Flug ausdrücklich bedanken.

 

Asante Sana – wie man hier in Kenia sagt. DANKE!

 

07.02.2022: Rundgang mit Hotelgästen durch Ukunda.

 

Mehrere Hotelgäste aus Deutschland und Österreich hatten uns gefragt, ob wir ihnen etwas vom Ort zeigen könnten. In jeweils drei TukTuks sind wir bis zu einem zentralen Punkt

am Marktplatz gefahren. Von dort aus konnten wir heute wieder den Urlaubern

vieles zeigen und erklären.

Dazu gehörte ein Schulbesuch und natürlich die besondere Atmosphäre des quirligen einheimischen Marktes. Zudem konnten wir zwei Familien ohne jede Anmeldung besuchen – Kenia live.

 

Die Besucher waren begeistert und haben uns finanzielle Spenden übergeben,

 

Hier einige Eindrücke unserer „Entdeckungstour“!

 

 

Am Rande erwähnt: Corona Inzidenzen!

 

In Deutschland beträgt die 7-Tage-Inzidenz am heutigen Tage 1.426,0

Lt. WHO beträgt diese Inzidenz heute in Kenia 1,7!

06.02.2022: Ein Sonntag in Kenia!

Birgit war schon am frühen Morgen unterwegs und hat einigen Kindern ein Frühstück „spendiert“.

 

Bernd war mit einigen interessierten Hotelgästen in der Stadt. Kenia live! Dazu gehörte auch der Besuch von zwei Gottesdiensten von unterschiedlichen Religionen.

 

Am Nachmittag stand noch der Besuch einer Familie auf dem Programm. Diese Familie kennen wir schon 12 Jahre. Sie lebt in einer Hütte in sehr ärmlichen Verhältnissen. Wir konnten wie jedes Jahr mit Kleidungs- und Geldspenden etwas unterstützen und werden noch eine neue Matratze besorgen.

 

 

04.02.2022: Kleine Feier in Gedenken an Wolfgang Hülsbusch

 

Im Auftrag unseres Vereins wurde das „Lehrerzimmer“ in der Harambee Gardens School von innen angestrichen. Dies war nur durch einen Teil der Spenden anlässlich der Beerdigung von Wolfgang möglich.

 

Zunächst erfolgte eine feierliche Öffnung des Raums. Dazu mussten „B&B“ an der Tür ein Band aufschneiden. Zur Überraschung der beiden war ein Foto von unserem früheren 2. Vorsitzenden zusammen mit seinen Initialen „WH“ am Eingang zu sehen. Eine auch künftig bleibende Erinnerung an Wolfgang.

 

Die Schulleiterin hielt in Anwesenheit des gesamten Lehrerkollegiums eine Ansprache, in der sie sich ganz herzlich bei unserem Verein bedankte. Sie erinnerte daran, dass Wolfgang die meisten der Lehrer in den letzten Jahren persönlich kennengelernt hatte. Bernd und Birgit wiesen in ihrer Antwortrede darauf hin, dass Wolfgang gerade auch von dieser Schule immer begeistert war.

 

Für alle Lehrer hatten wir etwas zum Essen und Trinken mitgebracht. Aus der Erfahrung der letzten Jahre gehörte natürlich auch diesmal das gemeinsame Feiern und Tanzen dazu.

 

Sehr gelungen war auch die Vorführung einer Schultanzgruppe.

 

Später zum Schulschluss wurden auch alle rund 450 Schüler der Schule mit Keksen und Getränken versorgt.

 

 

Seit über 10 Jahren kennen wir diese Schule, bei der die meisten Schüler auch Paten in Deutschland haben. Wir freuen uns schon sehr darauf, auch im nächsten Jahr wieder mit der HGS zusammenzuarbeiten!

 

Schon in wenigen Tagen steht ein Höhepunkt der Reise auf dem Programm: Die Einweihung eines komplett neu gebauten Klassenraums an einer Berufsschule in Ukunda.

04.02.2022: Feier in Likoni in Gedenken an Wolfgang Hülsbusch.

Wolfgang Hülsbusch, unser verstorbener 2. Vorsitzender, war mit uns einige Male in Likoni zur Harambee Gardens School. Wir haben dort viele schöne gemeinsame Stunden erlebt. Viele Lehrer kennen ihn noch persönlich.

 

Der Wunsch der Schule war es, das Lehrerzimmer anstreichen zu lassen – die Kosten wurden von den eingegangenen Spenden anläßlich der Beerdigung von Wolfgang übernommen.

 

Morgen folgen die ersten Fotos dieser sehr schönen Feier mit Teilnahme des Lehrerkollegiums. Für alle Schüler gab es später Saft und Kekse…. große Freude an der Schule!

 

Heute nur ein Foto vom Einkauf!

 

 

Am Rande notiert: Was kosten Kekse und Saft?

Biscuits 60 Portionen mit je 3 Stück kosten 2,50 Euro umgerechnet. Diese großen Portionen bieten sich an, weil man sie einzeln an die Kinder verteilen kann.

Saft 5 Liter (wird mit Wasser gemischt) kosten 5,50 Euro.

 

 

03.02.22: Unterwegs mit Fischern am Kongoriver

Über einen Hinweis aus Deutschland haben wir zu einer Fischergemeinschaft, einige Kilometer von unserem Hotel entfernt, Kontakt aufgenommen. Es ging insbesondere um den Kauf von neuen Fangnetzen für mehrere Fischer. Das Projekt hat uns überzeugt und wir konnten die Gemeinschaft mit drei Netzen in sehr guter Qualität unterstützten.

Wir haben uns gefreut, dass die Fischer uns dann in einem Boot über den „Kongoriver“ gefahren haben. Später zeigten sie uns noch am Strand ihr Gemeinschaftsboot, die „Margit“, mit dem jetzt wieder gearbeitet werden kann.

 

 

Am Rande erwähnt: Handys

Das große Thema hier in Kenia….Es gibt kein Festnetz, sondern alles läuft über Handys bzw. Smartphones. WLAN gibt es in vielen Geschäften, natürlich auch in allen Hotels. Ohne Handy ist man hier von der Außenwelt total abgeschnitten. Gerade auch nach älteren Smartphones werden wir immer wieder gefragt. Insgesamt 25 Handys bzw. Smartphones haben wir im Spendengepäck gehabt, könnten aber noch jede Menge gebrauchen.

02.02.2022: Ein spezielles Dankeschön an unsere Spender!

Seit mittlerweile 4 Wochen erleben wir hier in Kenia ganz große Freude über die mitgebrachte, gespendete Kleidung, über Schuhe, Rucksäcke, Taschen, Handys, Stofftiere, Spielzeug, Malbücher/Stifte usw.

 

Wir konnten bereits viel davon verteilen und möchten uns heute bei all unseren Spendern ganz herzlich bedanken.

 

Auch die uns überlassenen Koffer und Reisetaschen, in denen wir alles transportieren konnten, bleiben hier im Land. Die Familien nutzen diese Teile zum Aufbewahren ihrer Kleidung, Schränke gibt es nur in seltensten Fällen.

 

Die folgenden Fotos zeigen nur eine kleine Auswahl unseres Spendengepäcks, natürlich können wir nicht alles auf Bildern festhalten:

 

 

Am Rande erwähnt: Hotelgäste.

Mittlerweile gibt es eine gute Belegung unseres Hotels. Der Monat Februar gehört mit zu den beliebtesten Reisezeiten des Jahres. Insbesondere Gäste aus Osteuropa sind hier als Urlauber unterwegs. Aufgefallen ist uns, dass auch kenianische Gäste für einige Tage von Nairobi aus nach Ukunda fliegen. Das sind allerdings schon Ausnahmen. Für Einheimische ist so ein Hotelaufenthalt normalerweise nicht finanzierbar.

 

 

01.02.2022: Baustellenbesuch am frühen Morgen

 

Nachdem wir gestern eine Baustelle in der Nähe des Hotels „entdeckt“ haben war klar---

hier kommen wir nochmal hin!

Die Männer müssen an der Baustelle in der prallen Sonne viele Stunden am Tag für wenig Geld hart arbeiten.

Ein Arbeiter hatte uns gesagt, dass sich alle über Milch und Brot freuen würden.

Im Supermarkt erfuhren wir, dass Frischmilch hier extrem teuer ist. Ein Liter kostet umgerechnet 1,20 €. Für die Einheimischen nicht zu bezahlen.

Mit einem TukTuk sind wir zur Baustelle gefahren und konnten dort neben Milch und Brot auch Bananen verteilen.

Außerdem hatten wir Tshirts, Kappen, Hosen und Taschen für jeden dabei.

Was für eine Freude und Dankbarkeit!

Diese Aktion wollen wir bis zur Abreise wöchentlich wiederholen.

 

Am Rande notiert: Banknoten.

Die höchste Banknote hat hier in Kenia einen Wert von 1000 Shilling = 8,20 Euro. Wenn wir unsere größeren Aktionen starten und bezahlen wollen, kommen dann schon mal 120 Scheine im Werte von insgesamt 1.000 Euro auf den Tisch. Dieser 1000 Shilling Schein kann oft nicht gewechselt werden. Ständig müssen wir viele kleine Scheine (50,100,200 Shilling) mitnehmen.

 

31.01.2022: Baufortschritt am Klassenraum für Wolfgang und Gang durch Ukunda

 

An der Berufsschule konnten wir uns den Baufortschritt für den geplanten Klassenraum in Erinnerung an Wolfgang Hülsbusch ansehen. Für den 16.2. ist jetzt die Fertigstellung geplant verbunden mit einer besonderen Einweihungsfeier.

Die weiteren Bilder zeigen:

Birgit hatte frühmorgens einen sehr sympathischen Händler getroffen. Wir haben ihn besucht und für die Nachbarfamilien Waschmittel, Saft und Kekse usw bei ihm eingekauft. Für insgesamt weniger als umgerechnet 5 Euro (!) gab es ganz große Freude bei allen. Das war das Geschäft des

Tages für ihn!

Die Überraschung über ein neues Tshirt war groß bei ihm.

Anschließend waren wir auf dem Markt unterwegs und konnten einigen Kindern kleine Stofftiere und Lollies schenken.

 

30.01.2022: Bericht vom gestrigen Strandfest

Gestern war es wieder soweit: Wir hatten einige Patenkinder und Lehrer der HGS in Likoni (ca. 50 km entfernt) zu einem Nachmittag am Strand eingeladen.

 

Die 25 Gäste kamen mit einem Bus.

 

Es war alles vorbereitet: Schwimmreifen waren reserviert, „Bodyguards“ standen bereit, fürs Essen und Trinken war gesorgt, die Kamele waren bestellt, und natürlich schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel.

 

Insgesamt fast 5 Stunden hatten Lehrer und Schüler unglaublich viel Spaß!

Sie waren alle zum ersten Male nach zwei Jahren im 30 Grad warmen Indischen Ozean und haben jede Minute genossen.

 

29.01.2022: Impressionen von einem Gang durch die Stadt.

Heute hat zwar das Strandfest stattgefunden – über 5 Stunden waren Kinder, Lehrer und auch wir begeistert. Die vielen Bilder müssen erstmal ausgewertet werden.

Daher heute einige Fotos von einem morgendlichen Gang durch Ukunda!

28.01.2022: Unser 2. Medicalcamp

 

Das zweite Medicalcamp wurde hier in Ukunda durchgeführt. Insgesamt drei große Schulen mit etwa 1800 Schülern wurden zusammengezogen, von früh morgens bis zum späten Nachmittag konnten alle Kinder und Jugendlichen von den Ärzten untersucht werden.

 

Es kamen aber auch viele Männer und Frauen aus den Nachbargebieten um diese Möglichkeit der Vorsorge zu nutzen.

 

Sehr diszipliniert erfolgte der Ablauf dieser großen Aktion. Wir haben uns zwei Stunden die Arbeit der Ärzte und der medizinischen Fachkräfte angeschaut.

 

Viele der „Patienten“ bedankten sich bei uns. Wir geben diesen Dank gerne weiter an all unsere Unterstützer des Vereins. Nur durch Euer Engagement konnten wir erneut vielen Menschen helfen!

 

Am Rande erwähnt: Morgen steht ein Strandtag mit einigen Schülern und Lehrern einer Schule aus Likoni auf dem Programm. Zum ersten Male nach zwei Jahren können die Kinder den Strand hier in Diani wieder genießen!

Es herrscht große Vorfreude!!!

27.01.2022: Besuch im Kinderkrankenhaus mit Entbindungsstation.

Wie schon in den Jahren zuvor war auch heute erneut ein Besuch in diesem Krankenhaus auf dem Programm. Hier warten die Mütter mit ihren Kindern oftmals sehr lange, auf dem Fußboden sitzend, auf eine Behandlung bzw. Vorsorgeuntersuchung.

Nebenan die Entbindungsstation. Eine halbe Stunde vor unserer Ankunft war gerade ein Baby auf die Welt gekommen, wenige Stunden vorher ein weiteres. Eine besondere Situation auch für uns. Wir konnten den beiden Müttern eine finanzielle Unterstützung unseres Vereins mit auf dem Weg geben. Zusammen mit uns haben sie, wenige Stunden nach der Geburt, die Station schon wieder verlassen.

Im Vorfeld war mit der Krankenhausleitung abgesprochen worden, welche medizinischen Artikel dringend benötigt werden. Über eine uns gut bekannte Apothekerin wurde das Material besorgt, wir haben einen großen Teil mitgebracht und direkt dort abgegeben.

 

 

Am Rande erwähnt: Bananen.

Seit vielen Jahren werden wir immer wieder zu Hause darauf angesprochen, dass wir oftmals in den Berichten Bananen erwähnen. Bis heute hat sich bei den Kindern nichts daran geändert: Bananen gehören mit zu den absolut größten Wünschen-hier überall. Sie kosten umgerechnet etwa 10 Cent. Wir können damit stets aufs Neue ganze Schulen erfreuen. So war es vor kurzem in der Digitalschule….200 Bananen für alle Schüler, die Begeisterung war auf den Fotos zu sehen. Das bedeutet: Mit 20 Euro kann man 200 Kinder begeistern!

 

26.01.2022: Kleine Feier in der Digitalschule.

In dieser Schule fehlen Stühle für die Lehrer in den Klassenräumen. Wir konnten schon 5 von unserem Schreiner handwerklich perfekt gebaute Stühle übergeben. Diese wurden mit den Namen einiger unserer Sponsoren versehen.

Natürlich durfte eine Bananenspende nicht fehlen. Nach wie vor sind Bananen ganz oben auf der Wunschliste der Kinder.

Ein Kind trug Hörgeräte und konnte sich mit Birgit austauschen.

Wieder haben uns zwei Hotelgäste begleitet und auch Spielzeug mitgebracht.

Es gab auch Kleidung für die Lehrer, die sich wie in jedem Jahr darüber sehr gefreut haben.

 

 

 

25.01.22: Besuch im Waisenhaus

Wir haben vor zwei Jahren ein privat geführtes Waisenhaus in der Nähe vom Flugplatz entdeckt. Bereits damals wurden für alle Kinder neue Matratzen organisiert. Jetzt konnten wir es erneut

besuchen. Die insgesamt 28 Kinder werden dort gut versorgt. Wir möchten dieses Objekt langfristig unterstützen und übernehmen einen Großteil der zu zahlenden Miete.

Heute waren wir durch Zufall pünktlich zum Abendessen da. Es gab, wie fast immer, Reis und Bohnen.

Bei unserem nächsten Besuch in ca. 2 Wochen wollen wir Hygieneartikel, Spielzeug und Lebensmittel mitbringen. Ein befreundetes Ehepaar aus Dresden beteiligt sich an dieser Aktion.

 

Am Rande notiert: Unser Tagesablauf in Kenia!

Fast jeden Tag werden wir „automatisch“ um 6.30 Uhr wach. Entweder steht dann ein Gang durch die verschiedenen Gebiete von Ukunda auf dem Programm, ein Strandgang oder ansonsten ist das Schwimmen im Meer und anschließend im Pool vorgesehen. Das Wetter ist einfach zu schön um lange liegen zu bleiben.

Nach dem Frühstück wird meistens von ca. 9.30-12/13 Uhr ein Projekt besucht.

Zum Mittagessen zurück, Rest des Tages Strand, Meer und Pool.

Ab 18 Uhr wird im Zimmer die Buchführung vom Tag erledigt, es werden die Berichte für Facebook und für die Homepage geschrieben und die nächsten Tage entsprechend geplant.

Das Abendessen findet hier ca. 20 Uhr meistens draußen unter dem afrikanischen Sternenhimmel statt.

24.01.2022: Kurzer Besuch in der Marianaschule.

Diese Schule war die erste, die wir vor 14 Jahren in Kenia kennengelernt haben. Man könnte sagen, hier fing alles an.

Vor zwei Jahren konnten wir einen kompletten Raum mit Computern versehen. Sie waren alle schon gebraucht, funktionieren aber auch heute noch tadellos.

In der „Kindergartenabteilung“ der Schule ging es gleich hoch her, es wurde für uns gesungen. Viele Kinder erkannten uns wieder.

Beim nächsten Besuch in ca. 10 Tagen sind auch Aktionen an der Marianaschule geplant.

 

Am Rande notiert: Zeit in Kenia

Für uns Europäer spielt Zeit eine ganz bedeutende Rolle. Nicht in Afrika….Es heißt hier „Pole Pole“, langsam langsam. Lange haben wir schon gebraucht, bis wir unseren „Partnern“ das Wort Pünktlichkeit näher beibringen konnten. War z.B. 14 Uhr Treffen vereinbart, konnte es auch 14.15 oder gar 14.30 werden. Taxifahrer Dan, der uns hier seit vielen Jahren stets begleitet, bekam einmal so richtig klare Worte von uns zu hören….seitdem ist er immer (!) pünktlich.

Wenn wir mit dem TukTuk Fahrer unterwegs sind, ist es egal, ob er 10 oder 30 Minuten auf uns warten muss.

Immer schön pole pole und Hakuna Matata (Mach Dir keine Sorgen oder auch „Alles wird gut“).

 

23.01.2022: Heute war ein Relaxtag angesagt. Daher noch einige Aufnahmen von der Umgebung der Schule, in dem das Medicalcamp am Donnerstag stattgefunden hat.

Für den kommenden Donnerstag ist schon das nächste Medicalcamp geplant. Es wird hier in Ukunda stattfinden. Drei große Schulen werden zusammengefasst und einige hundert Schüler werden untersucht, ebenso wieder auch die Lehrer und die Bewohner in der Umgebung.

22.01.22: Erneuter Besuch bei Familie Osman.

 

Wir kennen Osman, einen Holzschnitzer, seit vielen Jahren. In seinem Haus wohnen drei Familien.

 

Bei unserem letzten Besuch hatten wir beschlossen, 6 Matratzen zu kaufen. Bedingt durch die klimatischen Verhältnisse waren die bisherigen nicht mehr zu gebrauchen.

 

Unsere heutigen Fotos berichten vom Kauf der Matratzen auf dem Markt, Transport zum Haus und Eindrücke von den vielen Kindern aus der Nachbarschaft.

 

Zwei Hotelgäste haben uns begleitet und sich an den Kosten beteiligt. Vielen Dank an Martina und Ulrike.

 

Am Rande notiert: Mittlerweile interessieren sich zahlreiche Hotelgäste für unsere Aktionen. Einige wollen uns gerne begleiten, andere bieten spontan finanzielle Unterstützung an. Darüber freuen wir uns sehr.

 

 

21.01.22: Medicalcamps Teil 2.

Die Vorbereitungen für ein Medicalcamp erfordert viel Organisationstalent. Dabei können wir uns auf Dr. Bakari stets verlassen. Er sucht die Schulen aus, in dem das Camp stattfinden kann. Mit der Schulleitung bespricht er den Ablauf und weitere Einzelheiten. Mehrere Klassenräume werden zu Untersuchungszimmern umgestaltet, die Schulkinder, ihre Eltern sowie alle Bewohner des Dorfes werden eingeladen. Die gesamte Aktion von den Untersuchungen über Blutentnahme bis hin zu den Medikamenten wird von unserem Verein getragen und finanziert.

Oftmals werden bei Kindern Hautkrankheiten festgestellt. Andere „Patienten“ berichten von ihren gesundheitlichen Problemen und lassen sich beraten und behandeln. Für alle üblichen Krankheiten sind Arzneimittel direkt vorrätig und können mitgegeben werden.

Auf den folgenden Fotos sieht man, dass zunächst alle Besucher des Camps gewogen werden. Dann geht es zu den Einzelgesprächen mit einem Arzt, der eine „Diagnostikbeschreibung“ mitgibt. Einen haben wir fotografiert.

Beim gestrigen Camp hat es wieder einen Fall gegeben, bei dem eine Weiterbehandlung in einer Klinik erforderlich ist. Die dort entstehenden Kosten (in diesem speziellen Fall ca. 200 Euro) übernehmen wir auch von unserem Verein, wenn Dr. Bakari diese weitergehende Behandlung für dringend notwendig erklärt.

 

Am Rande notiert: Beachboys.

Wenn man zum ersten Male in Kenia ein Hotel Richtung Strand verlässt, lernt man die Beachboys sofort kennen. Das sind meistens junge Männer, die versuchen, Kontakt mit Touristen aufzunehmen. Es geht darum, zB Safaris oder Bootsfahrten zu vermitteln, Souvenirs zu verkaufen oder einfach auch nur zu betteln. Wer einen Strandgang unternehmen will, hat sofort einen „Bodyguard“ als Schatten. Natürlich geht es dabei um kleinere finanzielle Unterstützungen der Familie. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit sind viele „Beachboys“ hier aktiv.

20.01.2022: Heute war es soweit, unser erstes und wahrscheinlich auch größtes Medicalcamp dieser Reise konnte starten.

Wir haben uns ca. 50 km weiter ins Landesinnere bringen lassen. Dort war an einer Schule schon alles vorbereitet.

Hier, ganz abseits der touristischen Trampelpfade, wurden dann im Laufe des Tages ca. 600 Kinder der Schule, ein Teil ihrer Eltern und auch Einwohner der Hütten aus der gesamten Umgebung von mehreren Ärzten untersucht. Es wurden im Bedarfsfalle Blutproben entnommen, direkt ausgewertet, Blutzucker getestet, sehr intensiv wurde die Haut kontrolliert und allgemeine Fragen beantwortet. Die Ärzte und Helfer hatten viele Stunden zu tun. Gleichzeitig wurden sehr viele Medikamente verordnet und gleich mitgegeben.

 

Alle Kosten hat unser Verein übernommen.

 

Das ganze Prozedere konnten wir uns drei Stunden ansehen und waren begeistert. Begeistert über das Engagement von Dr. Bakari und seinem Team, aber auch über die Dankbarkeit unserer „Gäste“. Vielen konnte direkt geholfen werden, einige wurden zur weiteren Behandlung an ein Krankenhaus überwiesen.

Es gab unendlich viele Fotomotive, wir müssen die von uns ausgewählten Bilder auf mindestens zwei Berichte verteilen. Hier heute schon mal eine Auswahl:

Am Rande erwähnt: 90. Geburtstag.

An seinem runden Geburtstag haben wir einem persönlichen Freund und Förderer unseres Vereins eine besondere Überraschung zukommen lassen. Er hat ein eigens für ihn von zwei Schulklassen gesungenes Ständchen erhalten. Zusätzlich konnten wir einen Tisch mit zwei Bänken, versehen mit seinem Namenszug, an eine Schule übergeben. Über unseren zusätzlichen persönliche Anruf aus Kenia hat er sich besonders gefreut. Die Überraschungen sind uns gelungen!

Leider kann hier aus technischen Gründen nur zwei Fotos veröffentlich werden, die Videos leider nicht. Schade!

 

19.01.2022: Leider musste das geplante Medicalcamp aus organisatorischen Gründen ausfallen, es wurde auf morgen verlegt.

Wir haben heute dann den Baufortschritt des geplanten Klassenraumes in Gedenken an Wolfgang Hülsbusch besichtigt. Es ist schon erstaunlich: Letzte Woche Mittwoch Kostenvoranschlag bekommen, Auftrag erteilt, sofortiger Baubeginn. Fertigstellung in etwa 3-4 Wochen. Einweihung wenn wir noch hier sind.

 

 

Am Rande erwähnt: Affen in Kenia! Diese Tiere begegnen uns hier täglich immer wieder. Mal laufen sie an der Hauptstrasse entlang, zwischen den Hütten und Häusern, und ganz oft auch in unserer Hotelanlage. Sie gehören quasi mit zum Alltag, sind völlig harmlos. Wenn neue Gäste im Hotel sind erschrecken sie sich noch: Die Affen sitzen in den Bäumen, beobachten uns und wenn jemand ein Getränk oder Kuchen stehenlässt….kann das schon mal ganz schnell gehen und es ist weg. In der Hotelanlage ist die Security im Einsatz und versucht die Affen zu vertreiben. Im übrigen ist das Füttern von Affen gesetzlich sogar verboten, steht groß angeschlagen in unserer Hotelanlage.

18.01.2022: Ein paar Impressionen vom Tag. Morgen steht das erste große Medicalcamp auf dem Programm, es geht für viele Stunden weit entfernt von Ukunda in ein kleines Dorf. Deshalb war heute ein mehr oder weniger Ruhetag angesagt.

 

Am Rande erwähnt: Die Menschen in Kenia! Wer freundliche Menschen sucht, immer hilfsbereit,

lachen und voller Freude, wenn man sie anspricht oder auch nur anlächelt—der ist hier in Kenia richtig. Wirklich außergewöhnliche Erlebnisse mit den Einheimischen sind hier möglich. Seit ganz vielen Jahren erleben wir das durchgängig immer wieder, fast ohne Ausnahme. Anlächeln, „Jambo“ sagen und schon strahlen uns die Menschen hier an. Trotz ihrer wirtschaftlich schwierigen Lage bleiben sie stets freundlich. Man kommt mit ihnen sofort ins Gespräch. Unterhaltung über alle möglichen Themen jederzeit möglich. Und das schon morgens um 7 Uhr (da sind wir ja fast immer unterwegs) oder auch zu jeder anderen Tageszeit. Noch nie in all den Jahren haben wir ein negatives Erlebnis gehabt.

 

Das gilt auch für Birgit, die sehr oft alleine unterwegs war und ist.

17.01.2022: Ein Besuch in Gedenken an Heinz Zimmer! Er war bis zu seinem Tod vor wenigen Monaten Mitglied unseres Vereins. Auf seinen Wunsch hin wurde auf Blumen und Kränze bei seiner Beerdigung verzichtet und um Spenden für die Keniahilfe gebeten. Heute konnten wir mit einem Teil dieser Spendengelder Arbeitsgeräte für die Abteilung „Maurer“ in einer Berufsschule kaufen und übergeben.

 

Vielen Dank an die gesamte Familie Zimmer, besonders an Eva!

 

Am Rande erwähnt: Tuk-Tuk-Fahrten in Kenia. Das ist das auch für uns beliebteste Fortbewegungsmittel in diesem Land. Hunderte fahren davon von morgens früh bis zum späten Abend durch die Stadt. Es gibt keine Routen. Man winkt ihnen zu, sie halten an und bringen den Gast egal wohin er möchte. Die Fahrer haben uns schon in die entlegensten Gebiete gebracht, fahren stets sicher und sind sehr freundlich. Selbst Materialien, Obst, Gemüse, Matratzen, Hausrat – alles wird damit transportiert. Die Fahrt kostet für Einheimische umgerechnet ca. 25 Cent, für Touristen das doppelte.

16.01.2022: Was für eine Überraschung! Frau Ulrike Hand kennt uns schon seit einigen Jahren, hat auch bereits mehrere Hilfsaktionen hier begleitet. In diesem Jahr ist sie auch wieder in Ukunda und verbringt ihren Urlaub im Hotel.

 

Vor der Abreise hat sie in ihrem Kollegenkreis von unserem Verein berichtet und von ihren eigenen vor Ort Eindrücken erzählt. Das gesamte Personal von REWE Siersburg war begeistet und hat ihr 1.500 Euro als Spende zur Unterstützung mitgegeben. Nun wurde der Betrag überreicht. Wir werden damit noch mehr Projekte fördern können und Frau Hand wird dabei mit entscheiden, wo und wie wir diese Summe einsetzen werden!

 

Liebe Ulrike und liebe Mitarbeiter der REWE Siersburg: Wir bedanken uns ganz herzlich für diese außergewöhnliche Unterstützung! Du, liebe Ulrike, wirst hinterher den Kollegen und Kolleginnen anhand von Fotos und Berichten zeigen können, was wir gemeinsam erreichen konnten!

 

Asante Sana ins Saarland!

 

 

 

Am Rande erwähnt: Temperaturen in Kenia…..Hier sind die Temperaturen nachts eigentlich nie unter 25 Grad, tagsüber ab Sonnenaufgang (ca. 6.45 Uhr) sind es mindestens 30, oftmals auch 35 Grad! Schwimmen im Meer ist dann keine Erfrischung, vom Pool ganz zu schweigen….Diese Temperaturen halten nahezu über den gesamten Januar und Februar an. Besucher an der Küste müssen sich auf diese Hitze unbedingt einstellen. Sonnenbrandgefahr ist extrem!

15.01.: Auf Wunsch einer befreundeten Urlauberin haben wir die „Lucky Star Junior Academy“ besucht. Martina aus Magdeburg hat für die Kinder Bananen, Kekse und Saft spendiert. Zudem finanzierte sie zwei neue Matratzen für den „Mittagsschlaf“. Was für eine grosse Freude bei den kleinen Kindern!

 

Am Rande erwähnt: Touristen in Kenia! Die Touristen sind für Kenia eine ganz wichtige Einnahmequelle. Normalerweise ist um diese Zeit hier Hochsaison. Das Wetter ist absolut zuverlässig. Insbesondere aufgrund von Corona sind die Besucherzahlen ausländischer Touristen stark eingebrochen. Beispiel unser Hotel, das sehr zu empfehlende „Diani Sea Resort“. Es gab viele Jahre, da waren im Januar 250/300 Gäste hier im Haus. Jetzt sind es täglich zwischen 60 und 100….So ist es auch in den anderen Hotels. Folge: Nicht nur in den Hotels fehlen die Einnahmen, auch draußen die Straßenhändler, die Safariveranstalter, die Restaurants haben erheblich weniger Umsatz. Auch werden in solchen Situationen Mitarbeiter in Urlaub geschickt bzw. vorübergehend arbeitslos.

Die deutschen Touristen sind nach wie vor in der Überzahl, jedoch sind seit einigen Jahren auch Urlauber aus z.B. Polen, Tschechien und neuerdings auch Rumänien hier zu finden. Teilweise bleiben sie jedoch nur eine Woche oder 14 Tage.

 

14.01.22: Ein besonderer Tag mit Emotionen und Erinnerungen, mit interessanten Begegnungen und ganz viel Freude!

 

Wir haben die Harambee Garden School in Likoni, kurz vor Mombasa, besucht. Eine Lehrerin hat unseren Verein in den letzten 22 Monaten quasi hier vor Ort vertreten. In unserem Auftrag wurden verschiedene Hilfsaktionen für uns von ihr durchgeführt. Wir sind ihr außerordentlich dankbar.

 

Bei dem Besuch ging es u.a. darum, einige Patenkinder unserer Freunde mit Geschenken zu überraschen. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder diese Patenkinder an Bekannte und gute Freunde vermittelt. Näheres hierzu auch unter „Harambee Deutschland“.

 

Sehr gerne besuchen wir die Eltern der Patenkinder zu Hause, sozusagen „Kenia live“. Die Paten in Deutschland freuen sich natürlich, dann zu erfahren, wie es den Familien geht. Heute haben wir drei Familien besucht.

 

In der Schule selber konnten wir die einzelnen Klassen besuchen. Besonders emotional für uns natürlich der Besuch von „Ninas Klassenzimmer“. Dort hängt seit vielen Jahren das Foto unserer verstorbenen Tochter. Gleiches im „Lehrerzimmer“. Dies wurde im Rahmen einer Trauerfeier für meine verstorbene Mutter/Schwiegermutter Agnes Kersting gefliest.

 

Heute waren wir 7 Stunden unterwegs, morgen steht ein Relaxtag auf dem Programm.

 

Am Rande erwähnt: Das Einkommen der berufstätigen Kenianer liegt bei 100-250 Euro. Viele Dinge des täglichen Bedarfs, z.B. Handy, Kleidung usw. liegen preislich so hoch wie in Europa. Es ist hier ein Kampf ums Überleben, ganz besonders die Schulgebühren sorgen bei den vielen Kindern für große Probleme. Wir freuen uns sehr, dass unsere Unterstützung, Dank der vielen Spenden für unseren Verein, hier überall so gut ankommt. Und jeder Euro hilft hier, jeder gespendete Euro kommt hier garantiert an!

13.01.2022: Neuer Tag mit neuen Eindrücken. Frühmorgens ging es zu einer kleinen Tour durch die Umgebung des Marktes. Später war heute nur noch relaxen angesagt. Es war extrem heiß.

 

Eine erfreuliche Mitteilung: Heute ist schon mit den Bauarbeiten für den Klassenraum in Andenken an Wolfgang Hülsbusch begonnen worden. Die ersten Bilder liegen uns vor!

 

Ab heute gibt es bei unseren Berichten immer wieder mal eine kleine Ergänzung. Unter dem Motto „Am Rande erwähnt“ möchten wir von besonderen Erlebnissen berichten oder auch generelle Fragen beantworten..

 

Am Rande erwähnt: Corona in Kenia! Ein besonders im Vorfeld heikles Thema. Vor den Einkaufscentren oder beim Betreten eines Hotels wird immer Fieber gemessen und man muss sich die Hände desinfizieren. Maskentragen ist keine Pflicht. Hier im Hotel müssen Masken beim Betreten des Restaurants getragen werden, vergleichbar mit den Regeln in Deutschland. Alle Personen, die mit Touristen zu tun haben, sind hier mindestens zweimal geimpft.

12.01.2022: Die Vorbereitungen für ein besonderes Projekt laufen auf Hochtouren: Der Bau des Klassenraums in Erinnerung an Wolfgang Hülsbusch kann nun beginnen. Die Vertreter der Berufsschule übergaben uns die Bauzeichnung sowie den Kostenvoranschlag und wir haben zugestimmt. Fertigstellung in ca. 4 Wochen wurde garantiert und war eine Grundvoraussetzung für die Auftragsvergabe.

 

Später kam es zu einer ersten Besprechung mit Dr. Bakari, der uns wieder im BVB-Dress besuchte. Hier wurden die Pläne auch konkret. Mindestens zwei, wahrscheinlich aber drei Medicalcamps werden organisiert. Die weiteren Details klärt er ab.

 

Nur kurz war der Besuch bei einer uns seit Jahren bekannten Apothekerin. Sie wird sich um die Lieferung von medizinischem Material an eine Entbindungsstation im Ort kümmern. Wir haben das schon mehrmals gemacht. Diese Hilfsaktion ist dann auch immer sehr emotional und wir freuen uns darauf.

11.01.2022: Wichtigster Programmpunkt war eine Besprechung in der Berufsschule hier in Ukunda.

 

Wir planen den Bau einer großen Schulklasse in Gedenken an Wolfgang Hülsbusch. Die Pläne wurden in Auftrag gegeben, Kostenvoranschlag wird umgehend erstellt. Baubeginn schon in wenigen Tagen geplant. Fertigstellung auf jeden Fall vor unserer Abreise. Dann ist auch eine große Einweihungsfeier vorgesehen.

 

Ganz große Freude bei einer Schreinerei. Traditionell besuchen wir diesen kleinen Betrieb schon seit vielen Jahren gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes. Aus Spenden des FC Nordkirchen sowie der Fa. Bomholt erhalten die Mitarbeiter Trikots bzw. T-Shirts. Sie wussten nicht, dass wir heute kommen. Erfreulich für uns, dass einige Arbeiter Trikots trugen, die wir ihnen vor drei Jahren geschenkt haben. Was für eine Dankbarkeit! Eine Nordkirchener Familie, die beruflich mit dem Schreinerhandwerk zu tun hat, hatte uns eine finanzielle Spende speziell für diese Werkstatt mitgegeben. Auch die konnten wir heute übergeben.

 

 

10.01.2022: Auf dem Programm des heutigen Tages standen u.a. mehrere Besuche. An der Digitalschule, die wir schon viele Jahre unterstützen, wurden wir begeistert empfangen. Wir werden an dieser Schule die bisherige "Behelfsküche" neu gestalten. Kostenvoranschlag wird erstellt, Fertigstellung dann baldmöglichst.
Weiter ging es zu mehreren Familien. Auch hier war die Freude, sich nach zwei Jahren wiederzusehen, sehr sehr groß.
9.1.2022: Was für ein Tag......Kenia am Sonntagmorgen....wir waren unterwegs und haben interessante Eindrücke bekommen....Was für schöne Erlebnisse. Wir sind wieder da.....unsere zweite Heimat hat uns wieder!
Der Wasserträger arbeitet 10 Stunden am Tag für 8 Euro, wir haben ihn unterstützt....die Abfalltrennung funktioniert, mehr oder weniger...wir konnten eine Familie zum Frühstück in einem kenianischen Imbiss einladen....die Vorbereitungen für den Gottesdienst laufen.....3 Kinder auf einem Fahrrad unterwegs....

Das sind die Fotos vom gestrigen Tag. Besprechung mit dem Schreiner, Treffen mit einem Lehrer, Gang über den Markt in Ukunda. 

Unsere technischen Probleme sind behoben ! Hier die Fotos vom ersten Tag:

 

Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel war wieder sehr interessant. Unser Spendengepäck ist ausgepackt und gut sortiert im "Spendenzimmer" untergebracht!

8.1.2022: Heute hatten wir zunächst einen Termin mit einem Schreiner. Er wird Schulbänke für uns herstellen. Sie werden entsprechend den Wünschen einiger unserer Unterstützer mit deren Namen versehen. Der Auftrag ist erteilt, er fängt sofort mit seiner Arbeit an.

Nach diesem Meeting haben wir mit einem Lehrer besprochen, wie wir ihn unterstützen können. Die Schule ist aufgelöst worden, er ist arbeitslos. Wir kennen ihn schon viele Jahre. Er hatte sich auch einen gebrauchten Laptop gewünscht. Den Wunsch konnten wir ihm erfüllen, weil wir den in unserem Spendengepäck hatten.

Weiter ging es zum "Kwale Eye Center". Wie in den Vorjahren konnten wir nicht nur gebrauchte, sondern auch über 100 neue Gestelle von "Apollo Optik" übergeben.

Zu unserem größten Bedauern können wir auch die Fotos vom heutigen Tage aufgrund eines technischen Problems noch nicht hier veröffentlichen. Wir sind sehr optimistisch, dass wir das Problem ganz bald lösen können.

Dann werden wir die fehlenden Bilder von heute und gestern sofort hier einsetzen!

 

 

 

7.01.2022: Nach dem überaus stressigen gestrigen Tag war heute totales Relaxen am Pool sowie am Strand angesagt.

Wir haben uns bei den Hoteleigentümern für die Unterstützung bedankt. Erneut hat uns die Familie Kampa ein Familienzimmer zur Verfügung gestellt. In dem separaten Zimmer können wir das Spendengepäck aufbewahren. Das wurde heute sortiert und so sieht es nun wie in einem Kaufhaus in diesem Zimmer aus.

Auch gab es heute viele Kontakte übers Handy per Telefonat oder WhattsApp. Morgen werden bereits vier Termine stattfinden, bei dem so einiges besprochen werden soll. Was wird benötigt, was können wir tun, wie können wir helfen….

Am Montag ist ein längeres Meeting mit der Berufsschule terminiert.. Hier möchten wir insbesondere im Sinne von Wolfgang Hülsbusch einiges auf den Weg bringen. Gerade diese Schule war ein Herzensanliegen von ihm.

Leider gibt es noch ein technisches Problem mit der Bilderübertragung. Wir hoffen, das ganz schnell lösen zu können.

06.01.2022: Wir sind nach einigen Problemen und Schwierigkeiten am Flughafen Mombasa heute früh in Kenia gelandet. Die insgesamt 12 Koffer konnten wir mit Mühe durch den Zoll bringen. 

Das Wetter ist wie immer sonnig, über 30 Grad heiß. Heute stand das Relaxen auf dem Programm, während des Fluges haben wir fast gar nicht schlafen können.

Zwei Stunden Zeitunterschied sind auch noch zu verkraften.

Wir senden herzliche Grüße nach Deutschland und melden uns morgen wieder!

30.01.2022: Bericht vom gestrigen Strandfest

Gestern war es wieder soweit: Wir hatten einige Patenkinder und Lehrer der HGS in Likoni (ca. 50 km entfernt) zu einem Nachmittag am Strand eingeladen.

Die 25 Gäste kamen mit einem Bus. Es war alles vorbereitet: Schwimmreifen waren reserviert, „Bodyguards“ standen bereit, fürs Essen und Trinken war gesorgt, die Kamele waren bestellt, und natürlich schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel.

Insgesamt fast 5 Stunden hatten Lehrer und Schüler unglaublich viel Spaß. Sie waren alle zum ersten Male nach zwei Jahren im 30 Grad warmen Indischen Ozean und haben jede Minute genossen.

Pressebericht vom 27.12.2021:

 

Nordkirchen. Nun ist es endlich wieder soweit: Nach zwei Jahren werden Bernd und Birgit Kersting für den von ihnen gegründeten gemeinnützigen Verein Keniahilfe Nordkirchen e.V. wieder in das ostafrikanische Land fliegen.

 

Nachdem aufgrund der Coronavorschriften in diesem Jahr kein Besuch möglich war, sind nun ab 6. Januar für 8 Wochen große Hilfsaktionen in Afrika geplant.

 

Im Vorfeld gab es viele organisatorische Dinge zu regeln. Condor, die über die letzten Jahre dem Verein kostenlos Spendengepäck genehmigt hatte, hatte ihre Flüge nach Kenia eingestellt. Nun mußte mit Eurowings verhandelt werden. Diese Fluggesellschaft hat die Aktivitäten der Keniahilfe überprüft und war vom Engagement der Nordkirchener begeistert. Sie wird nun auch 100 kg kostenlos an Spendengepäck transportieren.

 

Dabei handelt es sich insbesondere um Kleidung, Sportartikel, Spielsachen, Handys und auch medizinische Hilfsgüter. Aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung in Kenia konnte das Ehepaar Kersting die gespendeten Artikel entsprechend sortieren.

 

Birgit Kersting als Vereinsvorsitzende berichtete unserer Redaktion von überwältigenden Geldspenden in den letzten zwei Jahren. Große Einzelspenden sind eingegangen, teilweise auch von Sponsoren aus anderen Bundesländern und aus der Schweiz. Viele Spender unterstützen den Verein auch durch monatliche Zahlungen oder durch wiederkehrende jährliche Einmalzahlungen.

 

Auf dem Programm in Kenia stehen mehrere Hilfsaktionen insbesondere an Schulen, die bereits seit Jahren dauerhaft und nachhaltig unterstützt werden. Krankenhäuser, Entbindungsstationen und Waisenhäuser gehören zu den vom Verein geförderten Objekten. Mehrere Medicalcamps sind wieder geplant. Dabei werden die Einwohner von auch abseits gelegene Dörfern von einem Ärzteteam kostenlos untersucht und behandelt. Alle anfallenden Kosten übernimmt der Nordkirchener Verein.

 

Natürlich ist auch die Pandemie in Kenia allgegenwärtig. Zwei Ärzte aus Chemnitz, die mit den Kerstings befreundet sind, waren erst vor kurzem in der Nähe von Mombasa. Sie haben dem Verein von ihren Eindrücken berichtet und Verhaltenstips gegeben. Mit Beachtung der bekannten Vorsichtsmaßnahmen „AAA“ und aufgrund der klimatischen Verhältnisse (in Kenia ist es im Januar/Februar stets mindestens 30 Grad Celsius) sei der Aufenthalt durchaus zu verantworten.

 

Wie in den Vorjahren werden Bernd und Birgit Kersting wieder nahezu täglich auf der Vereinshomepage www.Keniahilfe-Nordkirchen.de von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in Wort und Bild berichten.

 

Wer die Hilfsaktion noch finanziell unterstützen möchte, kann dies durch Überweisung auf das Spendenkonto DE93 4006 9716 0324 5054 00 bei der Volksbank Nordkirchen tun.

 

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