Reisebericht 2026

Aufgrund technischer Probleme Fortsetzung unter der Rubrik "Reisebericht 2026 ab 27.2.2026"

26.02.2026:

 

Am heutigen Tag sind Andreas und Inga Wacker wieder zurückgeflogen. Sie haben uns drei Wochen bei vielen Aktionen begleitet.

 

Für uns geht es noch eine Woche weiter.

 

Ein kurzer Besuch in der Entbindungsstation stand auf unserem Plan. Es ging darum, das von uns finanzierte dritte Bett im Kreißsaal anzusehen. Alles hat gut geklappt.

 

Großer Andrang in der Station, 8 Frauen warteten auf die Geburt ihrer Kinder.

24.02.2026:

 

Fahrt nach Likoni und Schulfest: Einweihung der neuen WC-Anlage u.a.

 

Wir hatten bereits in der ersten Woche mit der HGS (Harambee Gardens School) alles besprochen. In erster Linie ging es um die Renovierung der WC-Anlage. Sie wurde fast komplett erneutert.

 

Auf dem Weg nach Likoni haben wir Biskuits, Saft usw. eingekauft.

Nach der "WC-Einweihung" ging es weiter in "Ninas Klasse". Der Klassenraum war neu gestrichen worden, eine Schülergruppe tanzte und sang für uns.

Sehr emotional ging es weiter: Vor dem Klassenraum wurde  ein neues Gedenkschild für Nina eingeweiht. Das alte Schild war nach fast 13 Jahren nicht mehr in Ordnung.

In der Schulhalle der HGS waren wir zu Vorführungen der Tanz- und Musikgruppe eingeladen. Diese Gruppe hat schon zahlreiche Preise auf Landesebene gewonnen. Leider können wir hier keine Videos veröffentlichen. Es war ein lautes, buntes und unvergessliches Erlebnis, diese talentierte Gruppe zu genießen!

Aufgrund der großartigen Leistung der Tanz- und Musikgruppe haben wir uns vor Ort entschlossen, Uniformen für alle 46 Teilnehmer zu spenden. Diese Kosten wurden von Christel Wacker direkt übernommen nach telefonischer Absprache. DANKE!

Hier noch ein paar weitere Aufnahmen von der Feier!

23.02.2026:

 

Das Medicalcamp sowie ein weiterer Besuch am Steinbruch standen heute auf unserem Programm.

 

Seit Jahren gehört das Medicalcamp zu unseren Aktionen hier in Kenia. Alle Bewohner eines Dorfes sowie die Kinder der Schulen in der Umgebung werden von uns eingeladen, sich kostenlos ärztlich untersuchen zu lassen. Mehrere Ärzte sind dabei, außerdem ein kleines Labor sowie ein großes Angebot an Medikamenten. Heute wurden ca. 800 Erwachsene und Kinder untersucht.

 

Wir haben dann den Eheleuten Wacker den Steinbruch gezeigt. Dort arbeiten die Menschen unter extremen Bedingungen für ca. 4 Euro täglich. Alle freuen sich über unsere Unterstützung. Wir bringen Lebensmittel mit, aber auch TShirts und etwas Geld. 

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei einem Spender aus dem Sauerland. Er hatte auf Facebook von unseren Aktionen im Steinbruch gelesen und explizit vor 2 Wochen  Geld für diese Unterstützung überwiesen.

 

 

22.02.2026: Zusammen mit unseren derzeitigen Begleitern, den Eheleuten Wacker, haben wir uns "Sonntagmorgens um 7 in Kenia" angeschaut:

 

Wir hatten Kekse und Bananen dabei, haben aber auch für viele der hungernden Kindern an den "Kiosken" geackene Kartoffeln usw. eingekauft. Die Fotos zeigen Dankkbarkeit und Freude!

 

20.02.2026: Hier noch weitere Fotos von der besonderen Veranstaltung an der Mangobanischule.

 

Die Investitionen für dieses Projekt wurden im wesentlichen aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes in Bevergern getragen. In Bevergern kümmen sich die Anlieger der Herrenstrasse schon seit Jahren um die Durchführung eines Weihnachtsmarktes. Es wird dort über Monate gebastelt und über die Aktionen nachgedacht, ein breites Angebot an Weihnachtsartikeln anzubieten. Der gesamte Erlös geht dann an unseren Verein.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bednaken!

 

Einen Zeitungsartikel über diesen Weihnachtsmarkt findet man auf dieser Seite , veröffentlich vor unserer Reise! Besonderen Dank an Vroni, die die Idee hatte und als Organisatorin besonders aktiv ist!

 

 

20.02.2026:

 

Das war heute schon ein ganz besonderer Tag mit emotionalen Erlebnissen!

 

Seit vielen Jahren unterstützen wir die Magombanischule, ganz weit entfernt von Ukunda. Eine Stunde Fahrzeit muss man schon einrechnen, ganz abseits von einer Stadt, völlig ländlich gelegen. Wir haben diese Schule durch Zufall im Rahmen eines Medicalcamps kennengelernt.

 

Schon vor Monaten hatten wir mit dem Direktor vereinbart, dass wir  in diesem Jahr die Eingrenzung der Schulgebäude unterstützen wollen. Bisher war die Anlage völlig offen.

 

Über 700 Kinder sind an dieser Schule - und einmal im Jahr bekommen sie Besuch von uns, den einzigen Weißen, die dort "auftauchen".

 

Entsprechend groß war die Freude, als wir ankamen. Enthusiastisch wurden wir empfangen, große Begeisterung für die 4 Besucher von der Keniahilfe Nordkirchen.

Hier erstmal ein paar Fotos von der Fahrt:

So wurden wir empfangen und so wurde für uns getanzt, gesungen und auch gebetet:

Leider können wir hier keine Videos veröffentlichen, darin kann man natürlich erst recht die ausgelassene Stimmung und Freude mitfühlen. 

 

Weitere Fotos folgen in Kürze, es gibt leider ein technisches Problem!

19.02.2026:

 

An diesem Tag waren wir mit unseren Begleitern Inga und Andreas Wacker mit dem Taxi unterwegs.

 

Wir haben eine uns schon seit Jahren bekannte sehr arme Familie besucht, dann erstmals mit den Beiden zur Entbindungsstation und zum Schluss noch zur Schneiderei von Edith. 

 

Mittlerweile sind die Temperaturen auf fast 35 Grad angestiegen, Abkühlung gibt es weder im Meer noch im Pool.

 

Was für eine Reise, was für schöne und interessante Erlebnisse!

 

6 Wochen sind wir hier, zwei Wochen liegen noch vor uns!

18.02.2026:

 

Ein 2-Stunden-Gang ab 6.45 Uhr stand auf dem Programm.

 

Das ist die ideale Zeit, noch nicht so heiß.

 

 

Zwei Besonderheiten gab es heute: Es hat tatsächlich mal 5 Minuten geregnet!

 

Und wir sind von einem Mann angesprochen worden (auf dem Foto der mit dem Bart). Er begrüßte uns mit "Hallo Mr. Cheka-Checka". Das ist Bernds Name hier in Kenia....wir haben ihn nicht wiedererkannt und er erzählte: Vor 8 Jahren hätten wir ihn frühmorgens getroffen, als er eine Beerdigung vorbereitete. Wir hätten die Beerdigung finanziell etwas unterstützt - und das hat er nicht vergessen! Ein emotionales Wiedersehen morgens um 7!

 

Zum Schluss lief uns ein junger Mann über den Weg - mit einem Trikotshirt vom FC Nordkirchen. Er hat uns sofort wiedererkannt (wir ihn nicht) und hat sich dafür bedankt. Ein Geschenk aus 2024....!

17.02.2026:

 

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen einer großen Feier in der Marianaschule.

 

Diese große Schule mit 600 Schülern war die erste Schule überhaupt, die wir in Kenia vor 17 Jahren (!!!) kennengelernt haben. Damals war es noch eine kleine Schule mitten in Ukunda, vor einigen Jahren ist sie dann "umgezogen" und wird seitdem auch noch immer wieder erweitert. Um die Schule gibt es ein großes Grundstück, ideal auch für die gerne spielenden Kinder.

 

In diesem Jahr haben wir uns besonders engagiert für einen Neubau von Klassenräumen, sogar zweigeschossig. Das Bauvorhaben ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber die Schule jetzt schon eine "kleine" Feier für uns  veranstaltet.

 

Alle Klassen waren beteiligt. Wir wurden mit dem Schulbus vom Hotel abgeholt, ein Novum in unseren Erlebnissen. Dieser Bus wurde von einigen Freunden besonders gesponsert - insbesondere für die Unterhaltung und Reparatur.

 

Während der Feier wurde viel getanzt und gesungen, aber auch gebetet. In Ansprachen wurde  die jahrelange Unterstützung erwähnt und der Dank aller Schüler und Lehrer.

 

In diesem Jahr haben wir uns vom Verein noch zu einer weiteren Aktion entschlossen: Wir spendeten ca. 60 Schulbänke, die "unser" Schreiner hergestellt hat. Ein Großauftrag für ihn, den er pünktlich und mit hoher Qualität ausgeführt hat.

 

Selbstverständlich wurden alle Schüler, Lehrer und Bauarbeiter von uns zu einem besonderen Mittagessen eingeladen.

 

Inga und Andreas Wacker haben uns begleitet und waren auch sehr erfreut über diesen schönen gemeinsamen Nachmittag. Allerdings bei 33 Grad auch eine Herausforderung.

 

Wir werden die Marianaschule weiterhin ganz besonders untestützen!

16.02.2026:

 

Zusammen mit Nelly, der Hebamme aus Holland, haben wir heute erneut die Entbindungsstation besucht. Ein von ihr gesponsortes neues Bett im Kreißsaal war geliefert worden. 

 

Wir haben jedoch ein weiteres, sehr verrostetes Bett dort vorgefunden und uns entschlossen, auch noch ein zusätzliches neues Entbindungsbett von unserem Verein zu bestellen. Liefertermin in den nächsten Tagen.

 

Heute warteten 8 Frauen auf ihre Entbindung, so voll haben wir es noch nie erlebt.

 

Auch in der Kinderklinik herrschte großer Andrang. Wie gut, dass wir dort die Wartebänke gespendet haben - früher saßen alle auf der Erde.

 

Hier noch einige Aufnahmen von unserem Besuch:

 

 

15.02.2026. Teil 2:

 

Hier noch einige weitere Fotos von der gestrigen morgendlichen Tour;

 

15.2.2026: Teil 1

 

Seit fast 6 Wochen sind wir jetzt in Kenia - aber fast täglich waren wir morgens um 7 Uhr entweder zu Fuß unterwegs oder zum Schwimmen im Meer.

 

Es ist wirklich zu schade, auf diesen Luxus zu verzichten. Knapp 100 m entfernt liegt der Indische Ozean, Wassertemperatur um die 30 Grad, 50 m entfernt der Pool mit mindestens 30 Grad.

 

 

Heute ging es aber zu Fuß los - insgesamt 7 km zu Fuß. Dabei gehen wir kreuz und quer durch die Gebiete, hinter jeder Ecke gibt es Überraschungen und ständig Motive. Das ist auch nach über 15 Jahren immer noch so.

 

Wir hatten von mehreren Spendern Geld bekommen, mit dem  wir ganz früh morgens hungernden Menschen, insbesondere Kindern, helfen sollen. Heute, am Sonntag, waren die Kinder zuhause, Schulen sind ja geschlossen. 

 

Wir haben viele Kinder getroffen und dann von nahegelegenden Ständen etwas zum Frühstück gekauft. Brot und gekochte Eier haben wir schon mitgebracht.

 

Ein besonderes Erlebnis! Was für eine Freude - das sieht man den Kindern auf den Fotos an!

 

Wir können nur das wiederholen was die Kinder oft gesagt haben:

 

Danke und "God bless you"!

 

 

Teil 1 der Fotos von heute:

14.02.26:

 

Ein Relaxtag mit Strandgang! 

 

In Kenia wird der Valentinstag ganz groß gefeiert und so war es auch hier im Hotel. So war auch im Diani Sea Resort ab 19 Uhr große Stimmung mit einer Open-Air-Party und einem ganz besonderen schönen Buffet. 

13.02.2026:

 

Morgens um 7 in Kenia, mit Gästen aus dem Hotel zu Fuß durch den Ort.

 

12.02.2026:

 

Am frühen Vormittag waren wir mit Freunden unterwegs...sie haben uns vor drei Jahren hier kennengelernt, spenden seitdem jeden Monat an unseren Verein. Taxifahrer Dan hat uns gefahren und so ging es von Objekt zu Objekt!

 

Zunächst haben wir eine sehr arme Familie besucht:

Danach ging es weiter zur Entbindungsstation und Kinderklinik:

 

Hier werden täglich mehrere Kinder geboren. Wir konnten sehen, dass einige von uns neu gekaufte Geräte (z.B. Kinderwaage, Blutdruckmeßgerät usw.) im Einsatz waren.

Nächstes Ziel war der Mariana Kindergarten. Das uns begleitende Ehepaar Diemer hatte einen Spendenkoffer mitgebracht, insb. dabei viele von Freunden genähte Stofftiere. Auch ein großer weißer Bär war dabei!

11.02.2026:

 

Impressionen vom Tage!

10.02.2026:

 

Heute war ein Schulfest an der Berufsschule auf dem Programm.

 

Die Fa. Wacker GmbH hatte für diese Schule 3000 Euro gespendet - für die Anschaffung von Lehrmaterial für alle Klassen. So wurden z.B. neue Nähmaschinen gekauft usw usw.

 

Wir haben uns gefreut, dass Andreas und Inga Wacker persönlich bei der Übergabe anwesend sein konnten.

 

Die Schule hat uns herzlich begrüßt, mit einer Musikband wurden wir zu unseren Plätzen geführt. Dann wurde gesungen und getanzt, die deutsche Nationalhymne wurde gespielt - ein emotionaler  Moment!

 

Für die 500 Schüler gab es auch  noch ein besonderes Mittagessen mit Getränken.

 

Die Schulleiterin bedankte sich in bewegenden Worten für das große Engagement....seit 6 Jahren sind wir als Verein an dieser Schule aktiv.

 

Die deutschen Gäste wurden durch alle Schulklassen geführt.

 

Wir werden auch weiterhin diese Schule unterstützen!

09.02.2026:

 

Ein Relaxtag! Es gab nur einen kurzen Termin....in der Nachbarschaft entsteht grad ein neues Hotel. Wir hatten gesehen, dass die Arbeiter dort den ganzen Tag über in der Sonne hart arbeiten müssen....für einen Euro in der Stunde.

 

Dann haben wir sie gefragt, was wir für sie tun könnten. Und was war der größte Wunsch? Milch, Brot und Wasser! Gerne haben wir den Wunsch erfüllt und alles organisiert. Zudem gab es noch TShirts für ihre Kinder. Die Freude können wir hier gar nicht darstellen - unglaublich! Gerne werden wir das noch einmal wiederholen.

 

Ansonsten gibt es jeden Tag viel zu tun, auch ohne Termine außerhalb. Es wird viel über WhattsApp korrespondiert, Termine abgesprochen, Fotos vom Baufortschritt erhalten wir täglich, und auch aus Deutschland gibt es oftmals Anfragen zu unseren Aktionen. Mehrmals haben wir zwischendurch Spenden erhalten. Dadurch können wir weiterhin helfen!

 

DANKE bei dieser Gelegenheit für alle, die unsere Hilfsaktionen unterstützen.

08.02.2026:

 

Unser gemeinsamer Ausflug mit Andreas und Inga Wacker führte uns zunächst zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes, dann zu einem Gottesdienst einer anderen christlichen Religion. Zu Fuß bei großer Hitze sind wir durch einen sehr armen Ortsteil von Ukunda gelaufen. Plötzlich wurden wir angesprochen, ob wir nicht an einer Hochzeit teilnehmen möchten. Die Feierlichkeiten waren im vollen Gange und wir durften sogar das Brautpaar besuchen. Beide waren in einem kleinen Raum quasi abgetrennt von der Gesellschaft. 

Nach einem kurzen Stop bei der Hochzeitsfeier ging es weiter über den einheimischen Markt, nur noch unterbrochen beim Besuch eines weiteren Gottesdienstes einer Sekte in einem kleinen Raum. 

Ein besonderes Erlebnis, das fast 4 Stunden dauerte, mit vielen interessanten Eindrücken!

Auf den Bildern ist auch der Brautvater zu sehen. Er bekam von uns eine kleine finanzielle Unterstützung. Es war ja auch eine große Ehre, dass wir dabei sein durften!

 

 

 

07.02.2026, Teil 2:

 

Hier noch einige weitere Fotos von dieser besonderen Hilfsaktion für viele bedürftige Familien:

 

 

07.02.2026, Teil 1:

 

Unser Verein arbeitet hier in Kenia sehr eng mit der deutschen Organisation "Washa Taa" zusammen, deren Projekte unterstützen wir auch sehr gerne.

 

Einmal im Monat werden etwa 60 bedürftige Familien mit ca. 80 Kindern zu einer Lebensmittelverteilung eingeladen. 

 

Wir hatten schon im letzten Jahr so eine Aktion unterstützt.

 

In diesem Jahr hat Andreas Wacker, der ja gerade seit ein paar Tagen hier ist, anläßlich seines Geburtstags um Spenden für Kenia gebeten. Mit diesen Spenden von rund 600 Euro konnten wir heute unser Engagement bei Washa Taa in voller Höhe bezahlen. 

 

Herzlichen Dank an das Geburtstagskind für diese Idee!

 

Die Lebensmittelübergabe war ein besonderes Erlebnis. Diszipliniert waren die Familien erschienen und es ging sehr geordnet zu. Die Familien haben sich ganz herzlich bei uns bedankt. Hier jetzt die ersten Fotos der Aktion in einem kleinen Dorf in der Nähe von Ukunda:

06.02.2026:

 

Gestern sind Inga und Andreas aus Südkirchen hier in unserem Hotel in Kenia angekommen. Sie bleiben 3 Wochen und werden uns bei einigen Hilfsaktionen und sonstigen Aktivitäten begleiten.

 

 

Im Mittelpunkt des heutigen Tages stand ein Termin an der Adventisschule in Ukunda. Dort war ein Klassenraum (fast) fertiggestellt worden, den unser Verein mit finanziert hat.

 

Einen besonderen Zuschuß erhielten wir von Kerstin Krause. Sie ist schon seit vielen Jahren gleichzeitig mit uns im Diani Sea Resort. Vor zwei Jahren ist während des gemeinsamen Aufenthaltes mit uns ihr Mann ganz plötzlich hier im Hotel verstorben. Wir haben ihr helfen können, die Formalitäten und die Überführung nach Deutschland zu klären.

 

Es war ihr Wunsch, dass wir in einer Schule ein Foto ihres Mannes als Erinnerung  aufhängen. Das haben wir gerne getan. 

 

Heute konnte mit ihr dieser neue Klassenraum eingeweiht werden. Daraus wurde ein kleines Fest und wir hatten einen emotionalen, aber auch schönen Nachmittag. Einige weitere Freunde aus dem Hotel haben uns begleitet.

 

Von der Schulleitung wurden wir in kenianische Tücher "eingewickelt".... Ein besonderes Dankeschön für unser Engagement!

 

 

05.02.2026:

 

Hier gibt es jeden Tag etwas zu entdecken, Fotomotive an jeder Ecke. Wir genießen diese Eindrücke. Immer haben wir etwas dabei um zu helfen. Manchmal sind wir sehr beeindruckt von der Armut, aber auch von der Dankbarkeit der Menschen. 

 

Wir freuen uns so sehr, wenn wir dann helfen können. Mal sind es Lebensmittel, mal Kleidung, mal etwas finanzielle Unterstützung.

 

Oft stellen wir uns vor, die Spender wären dabei und würden sagen: Mach einfach - helfe!

04.02.2026;

 

Morgens um 7 unterwegs in Kenia.....immer abenteuerlich!

 

 

03.02.2026:

 

Mit einigen Gästen aus dem Hotel waren wir schon um 8.30 Uhr unterwegs. Erst nach über 3 Stunden kamen wir zurück, hier einige Fotos von unserer kleinen Tour. Hinfahrt übrigens mit einem Elektro-TukTuk, ganz neu in Ukunda aber sehr angenehmer Komfort!

 

Wir hatten ein vielfältiges Programm bei "Kenia live" angeboten. Erst waren wir zur Berufsschule, dann zur Digitalschule, anschließend zu Besuch bei unserem Schreiner und danach ein schöner Gang über den einheimischen Markt. Unsere Begleiter waren begeistert und haben sich gleich spendabel für solche Aktionen gezeigt!

02.02.2026:

 

Ziel war heute der Steinbruch, etwa 2 km vom Hotel entfernt und nur schwer erreichbar. Mit einem guten TukTuk-Fahrer ist jedoch alles möglich.

 

Zunächst haben wir besonders gefragte Lebensmittel wie Milch und Brot sowie Bananen eingekauft, dann ging es los. Einige TShirts konnten wir auch noch mitnehmen.

 

Im Steinbruch arbeiten die Menschen unter extremen Bedingungen bei großer Hitze für 3-4 Euro am Tage. Leider finden wir dort auch Kinderarbeit, das macht alles noch trauriger. Wir helfen so gut es geht, auch mit Geld.

 

Die Dankbarkeit kann ich nicht beschreiben.

 

Unsere kleine Hilfsaktion hat heute lediglich 80 Euro gekostet, für uns nicht viel, für die Empfänger der Lebensmittel und der finanziellen Unterstützung ein ganz besonderer Tag! 

01.02.2026:

 

Impressionen vom Tage. Wir waren wieder früh unterwegs und haben viel gesehen, konnten aber auch viele Menschen etwas unterstützen....

31.01.2026:

 

Wir besuchten die Schneiderausbildungsstätte von WASHA TAA. Zu dieser deutschen Hilfsorganisation haben wir schon viele Jahre ein enges Verhältnis, wir unterstützen uns gegenseitig bei organisatorischen Fragen.

 

Weiter ging es zu "unserem Schreiner". Er hat ja von uns den Großauftrag 50 Stühle und Pulte innerhalb kurzer Zeit fertigzustellen. Wir konnten uns davon überzeugen: Er ist mit seinen Mitarbeitern auf einem guten Wege!

 

 

30.01.2026:

 

Am heutigen Tage konnten wir die Entbindungsstation mit Spenden unseres Vereins begeistern. Dazu gehörten z.B. ein "Kreißsaalbett", Stethoskope, Stühle, Blutdruckmessgeräte, Thermometer und Hygieneartikel. 

 

Wir hatten Gäste aus dem Hotel mitgebracht, darunter eine Hebamme aus Holland. Für sie war es besonders interessant, die Situation vor Ort zu sehen. Was für ein Unterschied zu den Krankenhäusern in Europa! Nelly war so angetan von unserem Engagement, dass sie die Kosten für ein zusätzliches Bett übernimmt!

 

 

DANKE!

29.01.2026:

 

Erneut waren wir schon um 7 Uhr morgens unterwegs und wieder gab es interessante Fotomotive. Immer haben wir etwas Geld dabei. Wenn wir das Gefühl haben, Familien/Kinder unterstützen zu müssen, dann machen wir es. Dank der vielen Spenden ist das hier möglich. Direkte Hilfe vor Ort!

28.01.2026, Teil 2:

 

Wir möchten uns heute bei dem Ehepaar Dagmar und Heinz Perrar vom "Schlauncafe Nordkirchen" ganz herzlich für eine überaus großzügige Spende bedanken.

 

An der Harambee Garden School haben die Beiden vor einigen Jahren schon die Öfen in der Küche gespendet, jetzt konnten wir von der Spende einen hochwertigen Behälter für die Verteilung von Porridge an 500 Kinder finanzieren. Porridge wird hier in Kenia jeden Tag als Frühstück an die Kinder (und Erwachsenen)  ausgegeben.

 

Außerdem übernahm das Ehepaar Perrar auch die Kosten für Lebensmittel an der Schule.

 

Nochmals ein ganz großes DANKE!

28.01.2026, Teil 1:

 

Besuch der Harambee Garden School in Likoni!

 

Seit 15 Jahren unterstützen wir diese Schule. Im Grunde liegt in dieser Schule der Anfang unseres Vereins. 

Nach dem Tod unserer Tochter Nina haben wir aus eigenen finanziellen Mitteln

in dieser Schule einen Klassenraum als Erinnerung an Nina ausbauen lassen. Später hat sich daraus die Gründung der Keniahilfe Nordkirchen entwickelt, was damals noch überhaupt nicht absehbar war.

 

Der Besuch dieses "Nina-Kersting-Raumes" ist für uns immer sehr emotional.

 

Wir nutzten die Gelegenheit, einigen Patenkindern, die wir an Freunde "vermittelt" haben, mitgebrachte Geschenke zu überreichen.

 

Zu den weiteren Erlebnisse nan dieser Schule berichten wir morgen.

 

Hier die ersten Fotos:

27.01.2026:

 

Erneut haben wir heute die Adventisschule besucht und anschließend auch die Entbindungsstation.

 

Bei der Schule gibt es gute Baufortschritte, wir haben die Restzahlung geleistet und das Projekt wird in Kürze fertig sein. Ein neuer Klassenraum, finanziell unterstützt von unserem Verein.

 

Bei einem Kurzbesuch der Entbindungsstation konnten wir quasi hautnah eine Geburt erleben. Ein besonderes Erlebnis für uns....

26.01.2026:

 

Am heutigen Tag haben wir uns viel mit organisatorischen und terminlichen Fragen beschäftigt. Es gab eine Menge zu regeln, dazu Telefonate und die Buchführung musste auf den aktuellen Stand gebracht werden.

 

Erwähnenwert ist bei dieser Gelegenheit, dass wir nahezu täglich ca. 500-1000 Euro per VISA abholen um flüssig bleiben zu können. Das mitgenommene Bargeld ist schon lange durch Abschlagszahlungen aufgebraucht. 

 

Täglich erhalten wir per WhattsApp Fotos vom Baufortschritt diverser Maßnahmen. 

 

Es gibt wirklich ständig viel zu tun.

 

Wir haben uns sehr über weitere Spendeneingänge gefreut. 

 

So hat zum Beispiel Christel Wacker ihren 85. Geburtstag gefeiert und statt Geschenken um Spenden für die Keniahilfe gebeten. Ein höherer Betrag ist auf dem Konto eingegangen und kann hier direkt eingesetzt werden. DANKE!

 

Es gibt noch weitere aktuelle Spendeneingänge. Wir möchten zwei  heute besonders erwähnen:

 

Ulrike Hand und Kerstin Krause sind Gäste hier im Hotel und verfolgen auch in diesem Jahr erneut unsere Hilfsaktionen live vor Ort. Beide haben sich entschlossen, unseren Verein mit jeweils 500 Euro zu unterstützen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich! Wir nehmen sie auch gerne weiterhin mit und zeigen ihnen wo wir die Spenden einsetzen!

25.01.2026:

Hier noch weitere Eindrücke vom Alltagsleben in Kenia:

 

 

24.01.2026:

 

Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung.....? Nein, hier in Kenia ganz bestimmt nicht. Wir waren zu Fuß fast 2 Stunden unterwegs, hier einige Eindrücke unserer Tour:

23.01.2026:

 

Morgens um 8 Uhr sind wir mit einigen Gästen in zwei TukTuks losgefahren.

 

Erste Station war die Berufsschule. Freunde aus der Nähe von Dresden hatten zahlreiche Zollstöcke mitgebracht und dort verteilt. Wir haben uns die einzelnen Abteilungen angesehen.

 

Anschließend ging es weiter zur Digitalschule. Ein uns begleitendes Ehepaar war begeistert, an diesem Vormittag etwas vom realen Kenia zu sehen. 

 

Letzte Station war "unser" Schreiner. Wir konnten ihm den größten Auftrag in seinem Leben vermitteln. Er wird 50 Tische und Bänke für die Marianaschule herstellen, die Kosten werden von unserem Verein übernommen. Fertigstellung muss innerhalb eines Monats erfolgen.

 

Grad war er dabei, die 5 Bänke für die Kinderklinik fertigzustellen. Die können schon nächste Woche übergeben werden.

 

Im Umfeld der Schreinerei gibt es einen kleinen Verkaufsstand. Den Händler kennen wir schon seit Jahren. Heute haben wir ihn gefragt, was es kosten würde, die gesamte Ware zu kaufen. Ganz schnell waren wir uns einig und die  Nachbarn sowie Kinder wurden von uns eingeladen. Kosten für alles: 35 Euro! Freude und Begeisterung: Unbezahlbar!

 

Milch, Windeln, Getränke, Eier usw gehörten mit zum Angebot!

22.01.2026:

 

Heute hatten wir nur einen Termin: Wir haben die Schneiderei "Bei Edith" mit Freunden und Gästen aus dem Hotel besucht.

 

Edith, eine Schweizerin, beschäftigt einige arbeitslose Frauen aus dem Ort. Dann werden insbesondere Taschen hergestellt, jedes Teil ein Unikat.

 

Seit Jahren unterstützen wir diese gute Aktion und freuen uns, wenn wir für etwas Umsatz sorgen können!

 

 

21.01.2026:

 

Neuer Tag - neue Erlebnisse!

 

Unsere Vormittagstour startete mit dem TukTuk bis zur Digitalschule. Sie gehört von Anfang an mit zu unseren Projekten, die wir gerne fördern.

 

Mit dem Schulleiter hatten wir bereits im Vorfeld einiges geklärt. Für diverse Aktionen, z.B. die dauerhafte Versorgung der Kinder mit Lebensmitteln, ein Ausflug zu einem Tierpark als ganz besonderes Erlebnis usw. stellten wir einen Betrag von 150.000 KSH = rund 1.000 Euro zur Verfügung und übergaben das Geld direkt vor Ort. 

 

"Unser" Schreiner freute sich wie immer über unseren Besuch. Er hat für  einige Projekte diverse Aufträge erhalten. 5 Bänke in der Entbindungsstation, Schulbänke in der Marianaschule gehörten zu unseren Aufträgen. Er bekam eine Anzahlung, Rest nach Fertigstellung.

 

Ein Freund unseres Vereins aus dem Sauerland hatte Fotos von der Entbindungsstation und dem Kinderkrankenhaus hier gesehen. Er hat sich dann bei uns gemeldet und die Kostenübernahme für 2 große Sitzbänke übernommen. Danke, lieber James!

 

Weiter ging es über den Markt, wo wir zahlreiche Menschen trafen, mit denen wir schon seit ganz vielen Jahren befreundet sind. Eine herzliche Begrüßung und Umarmung nach einem Jahr war immer wieder angesagt.

20.01.2026

 

Mit einigen Gästen aus dem Hotel waren wir unterwegs zur Adventisschule sowie zum Mariana-Kindergarten.

 

In der Adventisschule gehen die von uns mitfinanzierten Bauvorhaben gut voran, alles läuft nach Plan. Wir haben uns gemeinsam die einzelnen Klassenräume angesehen und natürlich dem Wunsch der Kinder gefolgt: Es gab 150 Bananen!

 

Im Kindergarten herrschte sehr gute Stimmung und ein großes Hallo. Gemeinsam wurde gesungen und gespielt, aber auch Zahnbürsten konnten wir verteilen. 

 

Für einige Begleiter aus dem Hotel war es das erste Mal, das "richtige" Kenia zu entdecken. Sie waren begeistert und spendeten für diese heutige Aktion.

19.01.2026

 

Heute haben wir es endlich mal wieder geschafft, um 7 Uhr zu Fuß unterwegs zu sein. Insgesamt 5 km walken, Ziel war u.a. der Steinbruch.

 

Um diese Zeit war nur eine Frau dort beschäftigt, die verzweifelt versuchte, mit einem Eisenstab (!) am Felsen zu arbeiten. Sie erkannte uns aus dem Vorjahr wieder. Ein Foto zeigt das Schlafzimmer in der Hütte - ganz traurig!

 

Auf dem Weg trafen wir noch einen Sammler, der nach Plastikmüll suchte. 

 

Gerne haben wir allen mit finanzieller Unterstützung geholfen. 

 

Später hatten wir noch einen Termin mit Lilian, der Apothekerin. In Zusammenarbeit mit ihr organisieren wir die notwendigen Sachspenden für die Entbindungsstation. Lilian berät uns, besorgt die Artikel und kümmert sich um die Lieferung.

 

Nächste Woche wird alles da sein und wir haben dann einen weiteren Termin in der Entbindungsstation.

 

Morgen ist ein Besuch in einem Kindergarten sowie in einer Schule geplant. Bei unserer Bananenhändlerin haben wir 300 Bananen für morgen geordert.

 

 

18.01.2026

 

Seit ca. 10 Jahren kennen und unterstützen wir die Familie Osman. Nun hat die älteste Tochter geheiratet und das Fest wurde bei den Brauteltern ganz groß gefeiert. Wir wurden dazu eingeladen und hatten zwei besondere, eindrucksvolle Stunden am heutigen Sonntagvormittag. Von den ca. 200 Gästen waren wir die einzigen Weißen.

 

Erstmals konnten wir ein "Elektro-TukTuk" nutzen. Ein großer Fortschritt und eine erheblich bequemere Tour durch die unwegsamen Straßen des Ortes.

 

Am frühen Nachmittag gab es noch einen Termin mit Susan. Sie ist Lehrerin in der Harambeeschule in Likoni und unsere Ansprechpartnerin während der vielen Monate, die wir nicht hier sein können. Dann erledigt sie für unseren Verein Termine vor Ort und kümmert sich darum, dass, wenn wir es vom Vorstand unseres Vereins genehmigen, auch Spendengelder bis zu einer gewissen Höhe weitergeleitet werden. Wir kennen sie schon über 12 Jahre und haben ein sehr vertrauensvolles Verhältnis. Heute konnten wir mit ihr einige Dinge besprechen. Für die Harambeeschule, die wir noch besuchen werden, hatte sie Kostenvoranschläge für neue Toiletten mitgebracht. Der Auftrag wurde von uns erteilt, ein Teilbetrag angezahlt und nach Fertigstellung und "Bauabnahme" in 5 Wochen erfolgt die Restzahlung.

17.01.2026

 

Der Rückweg von Kilifi nach Ukunda war sehr anstrengend, größtenteils nur 20-30 km in der Stunde möglich. Immer wieder lange Baustellen, kilometerlange Staus....Wir haben dann noch in Mombasa eine Zwischenstation eingelegt und sind mit der Fähre zurück Richtung Diani Beach gefahren.

16.1.2026

 

Schon um 9 Uhr waren wir mit Lilian erneut unterwegs. Bereits gestern hatten wir beschlossen, den vielen Kindern jeweils 2 kg Maismehl und zusätzlich Waschmittel und Seife zu schenken. Lilian hatte das dann alles organisiert, was gar nicht so einfach war. Die rund 200 kg Maismehl wurden direkt zum Zielort geliefert. Waschmittel/Seife und 200 Bananen haben wir in einem großen Van mitgenommen.

 

An drei Stellen wurden die Kinder auf dem Grundstück unterrichtet. 

 

Die Freude kann man hier gar nicht in Worte fassen. Selbst wir hatten aufgrund der emotionalen Situation Tränen in den Augen. Die Dankbarkeit kannte keine Grenzen.

 

Wir können das hier auch nicht wirklich konkret beschreiben. Es war überwältigend, wie man mit für unsere Verhältnisse Kleinigkeiten große Freude bereiten kann.

 

Bilder sagen mehr als Worte.....Ich habe ca. 100 Fotos erstellt, aber 30 musste ich hier veröffentlichen. Es war einfach ganz besonders und ungewöhnlich!

15.1.2026:

 

Schon früh am Morgen sind wir von unserem Taxifahrer Dan nach Kilifi gebracht worden. Die Fahrt dauerte über 3 Stunden. In Kilifi wartete ein spannendes Abenteuer auf uns.

 

Bedingt durch ganz viele Zufälle haben wir vor einigen Monaten eine  junge Kenianerin in Nordkirchen kennengelernt, die dort jetzt mit ihrem Mann ud Baby wohnt. Sie ist gebürtig aus der Nähe von Kilifi und war zufälligerweise dort, so daß wir uns treffen konnten. Mitte nächster Woche fliegt sie wieder zurück nach Deutschland.

 

Sie hat uns am frühen Nachmittag aus unserem dortigen Hotel abgeholt und wir sind zu ihren Eltern gefahren, rd. 20 km außerhalt des Ortes und nur schwer mit dem Auto erreichbar. In einer so abgelegenen Gegend waren wir in all den Jahren nicht.

 

Ihr Vater war früher Lehrer und Pastor. Heute unterrichtet er zusammen mit zwei anderen Personen rd. 120 Kinder aus der weiteren Umgebung. Hier fahren keine Busse oder andere Autos, die nächste Schule ist viele km weit entfernt.

 

Zum wohl ersten Male in ihrem Leben haben die Kinder jetzt weiße Menschen aus Europa gesehen. 

 

Wir waren völlig überrascht über die Situation. In einem "Gebäude" sahen wir Bänke und Steinblöcke und konnten es nicht fassen: Diese Steine dienten den Kindern als Sitzplätze beim Unterricht! An diesem ersten Besuch haben wir vorsichtig den Kontakt zu den Kindern aufgebaut. Morgen kommen wir wieder!

Aus technischen Gründen können wir erst wieder ab Samstagabend berichten.

 

Ebenfalls aus technischen Gründen erscheinen für heute, 14.1., erst die Fotos und dann der Bericht!

14.01.2026

 

Mit insgesamt 8 Hotelgästen waren wir am Vormittag in Ukunda unterwegs.

 

Erste Station war die Entbindungsstation mit dem Kinderkrankenhaus. Dort waren mehrere Mütter, die vor wenigen Stunden entbunden hatten. Die ganze Gruppe war sehr emotional bewegt, zu sehen, unter welchen Umständen hier in Kenia die Mütter ihre Kinder bekommen. Schon nach wenigen Stunden müssen sie zurück zu ihrer Familie in die armseligen Hütten. 

 

Wir haben von unserem Verein die Mütter finanziell etwas unterstützen können. In Kürze werden wir auch größere Anschaffungen mit finanzieren.

 

In der Kinderabteilung herrschte das übliche Chaos. Wir sind das ja schon gewöhnt, aber unsere mitfahrenden Gäste waren geschockt. Einige Mütter saßen auf dem Boden und warteten stundenlang bis sie an der Reihe waren.

 

Das Pflegepersonal erkannte uns sofort wieder und wir konnten der Gruppe alles zeigen.

 

Weiter ging es zur Klinik von Dr. Bakari. Dort wurde grade eine junge Mutter wegen einer starken Malariaerkrankung stationär behandelt.

 

ZUm Schluß unserer kleinen Rundtour haben wir noch die Schneiderei von Washaa Taa besucht. Mit diesem deutschen Verein arbeiten wir seit Jahren zusammen. Junge Mädchen lernen hier für eine künftige Tätigkeit. Es war nur ein erster Kurzbesuch - demnächst steht noch ein intensiver Gesprächs- und Besuchstermin an.

 

Wir freuen uns immer wieder, den Gästen im Hotel einige von unseren Projekten zu zeigen. Das ist dann oft ihr einziger Kontakt zur realen Außenwelt hier in Kenia. 90 % aller Hotelgäste bleiben nur in der Anlage und haben dann von Kenia eigentlich gar nichts gesehen....

 

 

13.01.2026

 

Sofort nach dem Frühstück sind wir zu zwei Schulen gefahren. Dort geht es um Erweiterungsbauten von Klassenräumen und anderen Unterstützungsmögichkeiten.

 

Die Marianaschule ist für uns eine Herzensangelegenheit, da wir diese Schule seit 2008 (!) kennen. Es war überhaupt die erste Schule, zu der wir in Kenia Kontakt hatten.

 

Die Adventsschule unterstützen wir erst seit einigen Jahren.

 

Wir sind sehr angetan von der engagierten Art der Lehrer in beiden Schulen und helfen gerne.

 

Nun hatten wir bereits vor einigen Wochen die Kostenvoranschläge erhalten und den Baubeginn genehmigt.  Fertigstellung bei beiden Objekten in ca. 4 Wochen!

12.01.2026

 

Neuer Tag - neue Termine! Wir versuchen grade jetzt in den ersten Tagen die großen Projekte vorzubereiten, damit sie auch vor unserem Rückflug im März fertig sind.

 

Heute war u.a. der Besuch in der von uns unterstützten Polytechnikschule = Berufsschule auf dem Programm. Wir werden die Schule mit Unterrichtsmaterial für nahezu alle Klassen versorgen, der Kostenvoranschlag lag uns bereits seit 3 Wochen vor. Wir haben ihn dann vor Ort erörtert, eine größere Anzahlung geleistet und in 4 Wochen ist alles organisiert. Für den 

10. Februar ist ein fester Termin vereinbart.

 

Weiter ging es zum Waisenhaus. Mittlerweile werden dort über 100 Kinder beteut, wir engagieren uns mit Zuschüssen für die Schulgebühren und für die Ausstattung der zahlreichen Schlafräume. Die Kinder haben sich sehr gefreut, uns wiederzusehen. Seit vielen Jahren gehört dieses Waisenhaus zu unseren betreuten Projekten.

 

Morgen Vormittag sind  weitere Gespräche an zwei anderen Schulen geplant.

 

Wir sind immer froh, dass uns unser Taxifahrer Dan begleitet. Er findet  die Wege zu den vielen auch ganz abseits gelegenen Projekten.

11.01.2026

 

Wir haben uns mit Nzai getroffen. Er ist Kellner in unserem Hotel und ist uns seit Jahren behilflich, Kontakte in der Umgebung zu knüpfen. Er vertritt unseren Verein auch in Zeiten unserer Abwesenheit und ist ein vertrauensvoller "Mitarbeiter".

 

Heute sind wir zu einem kleinen Dorf weit außerhalb gefahren. Vor Monaten hatte er von einer Frau berichtet, die bei einem Brand schwere Verletzungen bekommen hatte. Nzai hatte dann in unserem Auftrag die ärztliche Behandlung dieser Frau organisiert, die Kosten haben wir übernommen. Nun sind die Wunden schon ziemlich abgeheilt und wir haben sie besucht.

 

Ihr Mann ist verstorben und sie lebt mit vielen Kindern in einer Hütte. Dank der vielen Spenden konnten wir jetzt weiter helfen, in dem wir z.B. die Schulgebühren für die Kinder für ein weiteres Jahr übernommen haben. Auch um neue Matratzen werden wir uns kümmern. Zudem konnten wir bereits heute Kinderkleidung verteilen.

 

Die Lebensverhältnisse in diesem kleinen Dorf waren erschütternd und wir sind froh, helfen zu können.

 

 

10.01.2026

 

Am frühen Vormittag haben wir uns hier vor dem Hotel mit einem Vertreter der Mangombanischule getroffen. Dabei wurden die schon vorher übermittelten Kostenvoranschläge erörtert. Wir werden an dieser großen Schule, weit außerhalb von Ukunda gelegen, ein Bauprojekt unterstützen. Es geht dabei um Klassenräume und um die Abgrenzung des Schulgeländes nach außen. Wir gaben dem Lehrer eine Anzahlung mit, die Fertigstellung wird garantiert innerhalb von 5 Wochen!

 

 

Später am Nachmittag trafen wir uns mit einer Frau, die wir schon viele Jahre kennen. Der Ehemann ist verstorben, sie steht mit 4 Kindern alleine da und wir konnten ihr helfen. Insbesondere die Schulgebühren für das älteste Kind wird der Verein auch in diesem Jahr übernehmen. Was für eine Freude und Dankbarkeit.

 

Nur zur Info: Natürlich müssen bei allen Projekten Quittungen im Original vorgelegt werden!

 

Ansonsten konnten wir heute einige Termine für die nächsten Tage klären. 

 

Gut, dass wir heute auch Zeit zum Relaxen gefunden haben. Es ist ja so heiß und so allmählich haben wir uns umstellen können - vom Winter in Deutschland zu 35 Grad in Kenia!

7., 8. und 9. Januar 2026

Wir sind bis zum Bahnhof Dortmund gebracht worden, dann ging es mit den 4 Koffern und viel Handgepäck mit dem ICE zum Flughafen Frankturt.

 

Der Abflug erfolgte verspätet, da das Flugzeug noch enteist werden musste. Im Schneetreiben ging es dann los!

 

8:30 Stunden war die Flugzeit, direkt bis zum Ziel, Flughafen Mombasa.

 

Dort wurden wir von unserem Taxifahrer Dan abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Im Diani Sea Resort gab es ein großes Hallo von vielen Angestellten, die uns ja schon ca. 10 Jahre als jährlichen Gast kennen.

 

 

Von der Abfahrt in Nordkirchen bis zum Hotel in Ukunda waren es fast 20 Stunden, eine lange Reise mit nur ganz wenig Schlaf.

 

Danke an die Hoteleigentümerin, Frau Karla Kampa, die uns wieder ein Upgrade ermöglichte und wir bekamen erneut unser Lieblingsappartement Nr. 213 mit einem schönen Blick auf den Pool und die Gartenanlage.

 

Im Lauf des Tages haben wir etwas Schlaf nachholen können und müssen, am späten Nachmittag wurden dann die Koffer ausgepackt und die vielen Spendenartikel sortiert.

 

Wir konnten bereits Termine für die nächsten Tage arrangieren und werden morgen früh schon um 9 Uhr (= 7 Uhr deutscher Zeit) unterwegs sein.

 

 

 

 

Hier einige erste Fotos vom Hinflug und ersten Eindrücken bei einem Gang hier durch die Umgebung vom Hotel. Dabei konnten wir eine Familie mit 8 Personen besuchen....wir kennen die Familie und unterstützen sie seit Jahren, zB mit der Übernahme von Schulgebühren für eines der Kinder. Die Eltern sind verstorben und die verheiratete Tochter hat die Verantwortung für die große Familie. Es ist unbeschreiblich was für eine Dankbarkeit uns entgegen gebracht wurde.

 

Ganz allmählich gewöhnen wir uns an das Klima, so heiß und oft Sonne pur.

 

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