2. Teil des Reiseberichts 2026

06.03.2026:

 

um 6.30 Uhr sind wir aufgestanden, 8.30 Uhr ging es zum Flughafen, 12.30 Uhr Abflug von Mombasa nach Frankfurt. 9 Stunden später pünktliche Landung, dann mit dem Zug zurück. Von Dortmund aus wurden wir abgeholt.

Um 0.30 Uhr waren wir zurück in Nordkirchen.

 

Insgesamt waren wir 20 Stunden unterwegs....und natürlich entsprechend müde und geschafft.

 

Wir melden uns hier noch einmal in Kürze!

05.03.2026:

 

Time to say good bye.....

 

Natürlich waren wir morgens nochmal ganz früh im Meer und haben diese besondere Atmosphäre genossen.

 

Ansonsten wurde aussortiert und gepackt. Viele private Kleidungsstücke von uns lassen wir hier, die haben wir dann im Laufe des Tages am Strand verschenkt.

 

Eine unglaublich interessante Reise geht zu Ende. Man sollte ja meinen, es wiederholt sich im Laufe der Jahres alles - das stimmt aber nur teilweise. Unsere Eindrücke sind immer wieder neu, wir staunen über diese abenteuerlichen Erlebnisse .

 

Viele hundert Fotos wurden aufgenommen, nur einen Teil konnten wir hier veröffentlichen. 

 

Wir melden uns in den nächsten Tagen hier wieder, wenn wir hoffentlich gut zurück in Nordkirchen angekommen sind. Das wird eine große Umstellung, jedesmal in all den Jahren war es auch nicht anders.

 

Dankbar sind wir, dass wir 8 Wochen lang keine gesundheitlichen Probleme hatten. Im letzten Jahr war der Achillessehnenriß bei Birgit ein Schock. Die monatelangen Folgen waren gravierend. Dass wir dann doch wieder eine so intensive Reise unternehmen konnten, hätten wir vor einem Jahr nicht gedacht. Zumal ja bei Birgit auch noch eine Hüft-OP im September durchgeführt werden musste.

 

Wir melden uns wieder wenn wir zurück sind! 

 

Asante Sana für das große Interesse und die vielen persönlichen Nachrichten, die wir erhalten haben. 

 

Ein großes Dankeschön an die Spender! Sogar während der beiden Monate, wo wir jetzt hier waren, hat es ein erhebliches Spendenaufkommen gegeben. Wir konnten dadurch viele zusätzliche Wünsche erfüllen und helfen, wo es nötig war.

 

DANKE!

 

PS: Morgen früh werden wir um 8.30 Uhr Ortszeit zum Flughafen gebracht, der Direktflug nach Frankfurt startet planmäßig um 12.25 Uhr und um 19.45 Uhr deutscher Zeit kommen wir in Ffm an. 9:20 Stunden dauert der Flug....

 

 

04.03.2026:

 

Morgens um 7 in Kenia - entweder sind wir in den Gebieten unterwegs oder schwimmen im Meer. Das war jetzt 8 Wochen so, wir glauben ohne Ausnahme!

 

Unsere letzte Walkingrunde stand  heute auf dem Programm. Wir haben uns mit einem TukTuk-Fahrer bis zu einem bestimmten Punkt bringen lassen und dann ging es zu Fuß weiter. Neue Wege, Abkürzungen und Überraschungen warten auf uns. Dann gehen wir so quer durch die "Dörfer", es gibt dort kaum eine Strasse, nur kleine Wege. Plötzlich entdecken wir eine Familie, sehen spielende Kinder oder einzelne Personen, z.B. auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule...Oftmals erkennen sie uns, winken uns zu, dann kommt ein "Jambo Jambo". Die Menschen lassen sich gerne ansprechen, sind freundlich, laden uns auch ein ihre Hütte zu besuchen. Hier wird  immer viel gelacht und die Menschen freuen sich, dass wir da sind. Wir haben in diesen kleinen Dörfern bisher noch nie andere Europäer gesehen. Und  es macht uns Spaß und glücklich, Gespräche zu führen, etwas Geld oder gekochte Eier und Brot zu verschenken. Bei einem Monatslohn von ca. 100 Euro freuen sich alle Kenianer über jeden Geldschein. Der kleinste Geldschein hat einen Wert von 35 Cent, der größte von 6,50 €.

 

 

03.03.2026:

 

Der Countdown läuft....heute nochmal eine 2-Stunden-Tour zu diversen Projekten. Im Mittelpunkt stand ein Besuch der Digitalschool. Dort fand eine kleine Feier statt. 

02.03.2026:

 

Auch heute: 7 Uhr gehts los, eine "Walkingsrunde", die nur wir gehen. Gäste  aus dem Hotel oder sonstige Touristen haben wir auf diesen ca. 7 km noch nicht gesehen - in all den Jahren.

 

So langsam beginnt hier in Kenia die Regenzeit. Allerdings zunächst nur nachts, dann schüttet es heftig... Anfang März sind tagsüber keine Niederschläge mehr zu erwarten. Im Gegenteil: es ist extrem heiß, 35 Grad, und eine ungewöhnlich hohe Luftfeuchtigkeit.

 

Den jungen Mann mit dem "Venneker TShirt" haben wir unterwegs getroffen und ihn gefragt, ob er das von uns hat und seit wann. Tatsächlich haben wir ihm vor 8 Jahren das Shirt geschenkt - und er ist heute noch dankbar.

 

Ähnliches passierte gestern am Strand. Ein kleines Mädchen hat Bernd  angesprochen, sie würde ihn kennen. Er wäre doch der "Mr. Chekacheka"....und   hätte ihr voriges Jahr ganz in der Nähe vom Flugplatz ein Ei geschenkt. So etwas ist tatsächlich ungewöhnlich, ein gekochtes Ei....heute haben wir davon 8 Stück beim Rundgang verschenkt, zusammen mit jeweils einem Brötchen.

 

Auf dem einen Foto ist Bernd mit Hamadi zu sehen. Er spricht perfekt deutsch und wir haben uns noch kurz am Hotel gesprochen, um die weitere Zusammenarbeit abzustimmen.

 

 

28.02.2026:

 

Heute war es wieder soweit: Einmal im Jahr werden ca. 20 Kinder und 15 Lehrer von der Gardens Harembee School von unserem Verein zu einem Strandfest eingeladen.

 

Die Schule in Likoni liegt nur ca. 33 km entfernt vom Diani Beach, aber das ganze Jahr über kommen die Kinder und Erwachsenen hier nicht hin.

 

Wir hatten alles vorbereitet: Ein schattiger Platz stand zur Verfügung, Sitzmöglichkeiten, Autoreifen als Schwimmhilfen, Getränke, ein Mittagessen (Hähnchen und Pommes Frites u.a.). Ein "Bodyguard" war auch dabei, der aufpasste, denn fast niemand von der Schule kann schwimmen. Zum Glück ist ja das Meer hier sehr flach.

 

Von 11-16 Uhr ging es hoch her am Strand. Was für eine Begeisterung!

 

Hier einige Fotos:

27.02.2026:

 

Es gibt für uns keinen schöneren Start in den Tag als morgens um 7 ca. zwei Stunden "durch die Gebiete" walken. Auch nach vielen Jahren jedesmal verbunden mit Abenteuern und besonderen Eindrücken. Unglaublich - aber es ist so.....wir sind selber immer wieder überrascht.

 

Oft spielt der Zufall mit....so wie heute. Da haben wir unterwegs eine Lehrerin getroffen, die uns dann in ihr Haus (= Ein Zimmer Wohnung) eingeladen hat. Über die dortigen Verhältnisse waren wir erschüttert. Ihr Mann ist vor einem Jahr bei einem Unfall verstorben, nur ist sie allein mit 4 Kindern, lebt mit ihnen auf ca. 15/20 qm....unvorstellbar, diese Enge und diese Situation hat uns sehr betroffen gemacht.

 

Sie verdient als Lehrerin umgerechnet ca. 70 Euro, zahlt davon für den Raum 15 Euro. Jeder Tag ist ein Kampf....

 

Wir haben ihr finanziell sehr geholfen und ganz große Dankbarkeit der ganzen Familie. Aus technischen Gründen erscheinen diese Fotos in einem gesonderten Teil.

 

Zunächst noch einige weitere Impressionen vom frühen Gang durchs Dorf.

 

Dabei auch zwei Fotos von ganz armen Kenianern, die obdachlos sind und die ich schon seit Jahren kenne. Sie liegen ganz abseits der Strasse, immer an der gleichen Stelle.

 

Am Ende der Fotoserie eine Neuerung: Mit Solarenergie betriebene TukTuks. Erheblich ruhiger, bequemer und mit mehr Platz.

2. Teil der Fotoserie mit den Bildern vom Besuch bei der Lehrerin Mary!

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